25 Jahre im Dienste des Wiener Landesfeuerwehrverbandes

25 Jahre Jugendarbeit im Sinne des Wiener Landesfeuerwehrverbandes – dafür wurden fünf Mitglieder des Wiener Katastrophenhilfsdienstes (KHD) von Landtagspräsident Prof. Harry Kopietz ausgezeichnet, im Beisein des Wiener Landesfeuerwehrkommandanten DI Dr. Gerald Hillinger. Kopietz selbst war seit 1970 Mitglied bei der Wiener Berufsfeuerwehr und ist Mitglied im Wiener Landesfeuerwehrverband. Ihm war es sichtlich eine große Freude, seine Kollegen mit dem bronzenen Ehrenzeichen für 25-jährige Tätigkeit im Wiener Feuerwehr und Rettungswesen auszuzeichnen: „Die meisten habe ich schon als kleine Buben kennengelernt. Ich freue mich, dass sie ihren Weg gemacht haben und den Ideen und Zielen der Feuerwehrjugend treu geblieben sind.“

Die Ehrenzeichen erhielten folgende Mitglieder des Wiener Landesfeuerwehrverbandes: Hauptbrandinspektor Ing. Thomas Hebelka, Brandmeister Peter Horak, Hauptbrandmeister DI (FH) Alfred Huber, Ing. Roman Küstner MSc, Oberbrandmeister Ing. Daniel Piller und Oberlöschmeister Andreas Toifl.

Für die Geehrten bedankte sich Hauptbrandinspektor Hebelka: „Diese Auszeichnung werden meine Kollegen und ich mit Stolz und vor allem auch mit einer großen Freude tragen. Stolz auf die Situationen während zahlreicher Einsätze in unserer Heimatstadt und über deren Grenzen hinaus, in denen wir unsere ehrenamtliches Engagement und unsere Ausbildung im Dienste der Gesellschaft unter Beweis stellen konnten. Große Freude über 25 Jahre Tätigkeit in der Feuerwehrjugend und dem Katastrophenhilfsdienst Wien in der wir viele Abenteuer erleben und Freunde fürs Leben finden konnten.“

Die Wiener Feuerwehrjugend und der Katastrophenhilfsdienst (KHD)

Die Geschichte der Feuerwehrjugend begann 1986. Ausschlaggebend war die Begegnung zwischen dem damals amtierenden Landeshauptmann und Bürgermeister Wiens, Dr. Helmut Zilk, und einem Jugendlichen in Feuerwehruniform. Dessen Erzählungen über die F überzeugten den Landeshauptmann von der Notwendigkeit einer Feuerwehrjugend in Wien. Noch am selben Tag ging die mündliche Weisung, eine entsprechende Maßnahme zu veranlassen, an Harry Kopietz.

Trotz anfänglicher Skepsis arbeitete die Feuerwehrdirektion an einer für alle akzeptable Umsetzung des Auftrages. Für die politische Führung des Landes Wien war die Feuerwehrjugend Teil eines Jugendprogramms. Das Kennenlernen des Feuerwehrwesens, die individuelle Förderung und teamfähiges Handeln sind nach wie vor das Ziel der Feuerwehrjugend.

Die Jugendlichen sollen befähigt werden in Gefahrensituationen richtig und couragiert zu reagieren. Aufgrund der speziellen Wiener Situation tritt der in anderen Bundesländern obligatorische Übertritt in den eigentlichen Feuerwehrdienst in den Hintergrund. Der Sachaufwand, der hier im Rahmen der Jugendarbeit anfällt, wird im Wesentlichen vom Landesjugendreferat der Stadt Wien gedeckt.

Aus der Feuerwehrjugend ist der Katastrophenhilfsdienst (KHD) für die „erwachsen gewordenen Jugendlichen“ hervorgegangen, der – ähnlich einer freiwilligen Feuerwehr – der Wiener Berufsfeuerwehr assistieren kann, auch bei Einsätzen in anderen (Bundes-)Ländern.

Präsident der Wiener Feuerwehrjugend und des Katastrophenhilfsdienstes ist Landtagspräsident Landesfeuerwehrrat Prof. Harry Kopietz. Er erhielt in Würdigung seiner Bemühungen für die Feuerwehrjugend und den KHD einen Anerkennungspreis überreicht.

Die Wiener Feuerwehrjugend und der Katastrophenhilfsdienst (KHD) im Internet: www.wlfv-khd.at

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