Im Jahr 2017 wurde eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für Familien von im Einsatz tödlich verunglückten Feuerwehrmitgliedern beschlossen.

Die Frauen und Männer, die sich tagtäglich in den Feuerwehrdienst stellen, bilden nicht nur einen enormen Beitrag zum sozialen Gewissen unseres Landes, sondern stellen bei Einsätzen oftmals ihre eigene Gesundheit hintan. Durch eine umfangreiche Ausbildung, laufende Übungen und Weiterbildungen sowie durch eine genormte Schutzausrüstung sind die Feuerwehrmitglieder bestmöglich geschützt und vorbereitet, um sicher von einem Einsatz nach Hause zu kommen.

Sollte dennoch der schlimmste Fall eintreten und ein Feuerwehrmitglied während eines Einsatzes tödlich verunglücken, so sitzt der Schock tief. Nicht nur bei der Feuerwehr, sondern vor allem bei den Hinterbliebenen. Seitens der neun Landesfeuerwehrverbände gibt es speziell auf diese Unglücke abgestimmte Fonds, die Familien in einer solchen Situation unter die Arme greifen und für eine finanzielle Entlastung sorgen.

Zusätzlich zu dieser Unterstützung wird nun auch der Österreichische Bundesfeuerwehrverband einen Schnellhilfefonds einrichten. Über den jeweiligen Landesfeuerwehrverband kann somit eine zusätzliche Summe von 1000,- innerhalb von wenigen Tagen an die Familie angewiesen werden.

„Natürlich ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Geld ist in dieser unfassbar schwierigen Situation absolut nebensächlich. Trotzdem stellen gerade finanzielle Sicherheit und eine rasche Hilfestellung eine Sorge weniger dar“, so Feuerwehrpräsident Albert Kern zum neuen Schnellhilfefonds.

FELIX Austria startet mit Spende in den Fonds

Als erster Spender stellte der ÖBFV-Kooperationspartner FELIX Austria eine Summe von 7.500,- für diesen Zweck zur Verfügung. Peter Buchauer, Geschäftsführer von FELIX Austria: „Wir haben uns zu Jahresende dazu entschlossen, auf Weihnachtsgeschenke an unsere Geschäftspartner zu verzichten und dieses Geld den österreichischen Feuerwehren zugutekommen zu lassen. Wir freuen uns sehr, dass der ÖBFV dies zum Anlass genommen hat, diesen Fonds zu installieren und dieses Geld jenen Familien direkt zur Verfügung zu stellen, wenn sie es wirklich brauchen.“

Kooperationsvereinbarung zwischen FELIX AUSTRIA CEO Peter Buchaucher und Feuerwehrpräsident Albert Kern

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