Feuerwehr und Bundesheer sind Partner und keine Konkurrenten

Das Bundesheer ist ein wichtiger Partner für die Feuerwehren im Katastrophenschutz. Fakt ist allerdings, dass die Feuerwehren mit ihren hervorragend ausgerüsteten Katastrophenhilfsdiensten das Rückgrat der Katastrophenbewältigung sind und rasch benötigte Hilfe an jedem Ort und zu jeder Uhrzeit sicherstellen.
Das Österreichische Bundesheer ist keine Konkurrenz zur Feuerwehr, die Aufgaben sind völlig verschieden.
Durch die hohe Personalverfügbarkeit, rund 250.000 Mitglieder, die ausgezeichnete Ausrüstung, die flächendeckende Verfügbarkeit, die rasche Reaktionsfähigkeit sowie die ausgezeichnete Durchhaltefähigkeit ist die Katastrophenbewältigung durch die Feuerwehren zu jedem Zeitpunkt in Österreich langfristig sichergestellt.
Das Aufgabenfeld der österreichischen Feuerwehren überschneidet sich im Wesentlichen nicht mit jenem des Bundesheeres.
Die Feuerwehren verfügen für die Bewältigung von Katastrophen über eine enorme Personalreserve – inklusive Reservisten rund 330.000 – die im Einsatzfall für die Katastrophenbewältigung mobilisiert werden können. Mit dieser Ablösereserve können auch ohne weiteres über mehrere Wochen dauernde Ereignisse erfolgreich bewältigt werden. Die Feuerwehr wendet seit Jahrzehnten die bewährte Methode der Ablöse an – sind Einheiten erschöpft, werden neue gestaffelt ins Einsatzgebiet geschickt.
Die Grundeinstellung der Feuerwehr ist, Hilfe zu leisten wo sie am Nötigsten ist. Das gilt natürlich für die Menschen daheim als auch für das benachbarte Ausland. Österreich ist im internationalen Bereich sehr hoch angesehen. Das ist nicht zuletzt auf die Verlässlichkeit und Professionalität zurückzuführen. Die Feuerwehren stehen im Bereich der technischen Hilfeleistung und der logistischen Unterstützung stets kurzfristig für die Republik Österreich zur Verfügung, egal wo sie am dringendsten gebraucht werden. Die heurigen Einsätze in Slowenien, Serbien und Bosnien haben überdeutlich und eindrucksvoll die Leistungskapazitäten der Feuerwehreinheiten im internationalen Bereich gezeigt. Die Einsätze, die sich teilweise über Wochen erstreckt haben, konnten ohne Probleme bewältigt werden. Hier gilt trotzdem das Prinzip „Miteinander“ – der Informationsaustausch, die Kooperation mit dem BMLVS sowie der Auslandseinheit AFDRU des ÖBH funktionierte ausgezeichnet. Gerade im Bereich des Flugdienstes wie beispielsweise bei Transporten in hochalpines Gelände oder bei der Waldbrandbekämpfung ist die Unterstützung durch die Hubschrauber des ÖBH unverzichtbar.
Im Katastropheneinsatz sind die Österreichischen Feuerwehren und das Österreichische Bundesheer unabhängige Partner und keine Konkurrenten.

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