Österreich sagt Danke

Am Samstag, den en 30.11.2013 lud das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zu einem Festakt  in Wien ein. Das Motto war schlicht aber zielführend – DANKE an alle freiwilligen Helfer der Hochwasserkatastrophe 2013.
In Anwesenheit des höchsten Repräsentanten der Republik, Herrn Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer und dem Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Rudolf Hundstorfer begrüßte Moderatorin Barbara Stöckl die zahlreichen Vertreter der unterschiedlichen Organisationen in der Marx Halle in Wien.
Zu Beginn stellte Bundesminister Hundstorfer nochmals fest:
„Hier und heute soll symbolisch für alle tausenden freiwilligen Helfer der Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsorganisationen gedankt werden. Aber auch den Angehörigen dieser unermüdlichen Helfer, die in diesen Zeiten noch mehr auf ihre Familienmitglieder verzichten mussten und hinter ihrer Freiwilligenarbeit stehen!“
Weiters betonte er, dass die Bundesregierung versucht den Organisationen eine entsprechende Mithilfe zu ermöglichen, die über die normalen Katastrophenschutzmittel hinausgeht.
Hundstorfer: „Mit dem Freiwilligengesetz und der Unfallversicherung bemüht sich die Regierung den Freiwilligenorganisationen entgegen zu kommen und zu unterstützen. Ein immer noch offenes Thema ist unter anderem die Entgeltfortzahlung, die wir auch verstärkt mit den Feuerwehren diskutieren.“
Das System der Hilfs- und Blaulichtorganisationen zeigt, dass im Fall des Falles nicht lange diskutiert werden muss, sondern dass durch die abgestimmten und beübten Taktiken und Szenarien, im Notfall leichter und schneller gehandelt werden kann.
Abschließend betonte BM Hundstorfer, „dass die Gesellschaft und das Leben dynamisch ist und immer neue An- und Herausforderungen auf uns alle gemeinsam zu kommen wird. Heute ist es einfach an der Zeit für den Einsatz schlicht DANKE zu sagen!“
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer bedankte sich beim BMASK für die Initative dieser Veranstaltung, welche eine wunderbare Gelegenheit ist, auch in der Öffentlichkeit den vielen tausenden Helferinnen und Helfern in ganz Österreich und vor allem aus den am stärksten betroffenen Gebieten zu danken.
„Nicht alle können gleichzeitig aus ganz Österreich nach Wien reisen, aber wir hoffen dass dieser persönliche Dank an alle engagierten Mitmenschen weitergetragen wird! Nach bisherigen Auskünften gehen wir derzeit von 900 Millionen Euro Sachschaden, durch die Hochwasser-Katastrophe Ende Mai/ Anfang Juni 2013 aus. Es war wirklich schlimm, aber durch ihre Hilfe vor Ort konnte noch Schlimmeres verhindert werden. Aber auch die bereits getroffenen Schutzmaßnahmen, die als Konsequenz der früheren Hochwasser erbaut wurden konnten den Schaden vermindern.“
Mit einem filmischen Rückblick auf die Situationen in den betroffenen Regionen Österreichs und den Hilfeleistungen wurde die Überreichung der Auszeichnungen in Form von Urkunden und einer Trophäe gestartet.
So wurden folgenden Organisationen und ihren Mitgliedern stellvertretend von Seiten des Bundespräsidenten und Bundesministers gedankt:

  • Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
  • Caritas
  • Diakonie Österreich
  • Die Johanniter
  • Hilfswerk Österreich
  • Malteser
  • Bergrettungsdienst Österreich
  • Österreichischer Bundesfeuerwehrverband
  • Österreichisches Rotes Kreuz
  • Österreichische Wasser-Rettung
  • ULF – Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum
  • Volkshilfe Österreich

Zum Schluss dieses Dankesreigens kamen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus den betroffenen Bundesländern: Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Wien auf die Bühne.
Im Namen aller eingesetzten Einsatzkräfte übernahmen höchste Vertreter der Landesfeuerwehrverbände die Dankesurkunden entgegen, die Stärke des Feuerwehrwesens spiegelte sich in den mitgereisten Feuerwehrmitgliedern wieder, welche ebenso auf die Bühne geholt wurden.
ZUSATZHINWEIS:
Eine Urkundenverleihung an jedes helfende Feuerwehrmitglied hätte den Rahmen diese Veranstaltung bei weitem gesprengt. Somit ist man seitens des ÖBFV einen Kompromiss eingegangen, wohl wissend, dass dieser auch nicht wirklich perfekt ist. Fokus bei den Auszeichnungen ist und war immer die Gesamtheit aller Feuerwehren, die den Menschen in Not geholfen hat. Deshalb wurde auf einzelne Namensnennungen verzichtet und die Feuerwehren des betroffenen Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet, dessen höchster Vertreter die Urkunde stellvertretend für ALLE FEUERWEHREN entgegennahmt.
Für das gesamte österreichische Feuerwehrwesen übernahm Vizepräsident DI Dr. Gerald Hillinger gemeinsam mit den Landesfeuerwehrkommandanten Dr. Wolfgang Kronsteiner (Oberösterreich), Leopold Winter (Salzburg), Ing. Peter Hölzl (Tirol) und dem Vertreter für Niederösterreich Peter Ohniwas die Glastrophäe aus den Händen des Herrn Bundespräsidenten und des Herrn Sozialministers entgegen.
Im Anschluss wurden die Anwesenden zu einer kleinen Feierstunde mit Buffet eingeladen.
 
Text und Bilder: OEBFV / Hniliczka

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