Florianitag 2026: Ein österreichweiter Tag der Solidarität, Dankbarkeit und Hoffnung

Das vergangene Florianiwochenende mit dem Höhepunkt des Namenstags am Montag, den 4. Mai, verdeutlichte den hohen Stellenwert des Feuerwehr-Schutzpatrons landauf landab. Quer durch alle Bundesländer, Bezirke und Gemeinden haben Feuerwehren dem heiligen Florian mit unterschiedlichen Veranstaltungen gedacht: Gemeinsame Wanderungen, Messen, Feuerwehrfeste und Aufmärsche haben das Bild geprägt.

„Feuerwehr ist viel mehr als in schwierigen Situationen anderen Menschen zu helfen. Feuerwehr ist eine Einstellung und geprägt vom Miteinander. Dabei spielen Brauchtum und Tradition eine wichtige Rolle, denn nur wer sich mit dem Feuerwehrwesen und der eigenen Feuerwehr tief und eng verbunden fühlt, wird auch um 03:00 Uhr in der Nacht aufstehen und gerne in den Einsatz gehen“, so Feuerwehrpräsident Robert Mayer. „Wenn man sich die viele Arbeit und Energie vor Augen führt, die neben dem Ausbildungs- und Übungsbetrieb sowie den Einsätzen, zu denen wir jederzeit alarmiert werden können, in die Organisation von Gedenkfeiern fließt, dann ist das schon beeindruckend und zeugt vom hohen Stellenwert des heiligen Florian.“

Bei den zahlreichen Floriani-Veranstaltungen hat vor allem auch die Bevölkerung vielerorts die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu bekommen. Damit verbunden ist der Ausdruck enormer Dankbarkeit und Solidarität durch die Menschen, die den Wert und die Wichtigkeit der Feuerwehr anerkennen.

Auch für die Feuerwehrmitglieder in Österreich ist der 4. Mai traditionell nicht nur ein Tag zum Feiern, sondern auch ein Tag zum Innehalten und dankbar zu sein, dass der heilige Florian über die Einsatzkräfte wacht und Hoffnung für künftige Herausforderungen spendet. Feuerwehrmitglieder werden das ganze Jahr über an ihren Schutzpatron erinnert, sehen ihn als Abbild oder Statue im oder vor dem Feuerwehrhaus und vertrauen dadurch – neben einer professionellen und zukunftsorientierten Ausbildung – auf den Segen von oben, um stets gesund von den Einsätzen zurückzukehren. „Ich bedanke mich bei allen Feuerwehrmitgliedern, dass sie nicht nur im Einsatz bereitstehen, sondern auch diesen Ehrentag gemeinsam begehen und sich dafür engagieren, dass dieser Tag etwas ganz Besonderes bleibt. Meine Gedanken sind in diesen Tagen besonders bei jenen Feuerwehrmitgliedern, die im Einsatz standen und teilweise – wenn wir an die schweren Waldbrände in Kärnten und der Steiermark denken – noch immer stehen. Auch ihnen möge der heilige Florian beistehen und sie diesen Einsatz gesund zu Ende bringen lassen“, so Feuerwehrpräsident Mayer abschließend.

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