Ein klares Nein …

… kommt von ÖBFV-Präsident und Landesfeuerwehrkommandant der Steiermark, LBD Albert Kern, zu den Überlegungen des Grazer Gemeinderates, die Freiwillige Feuerwehr Graz auflösen zu wollen…

Für ÖBFV-Präsident und Landesfeuerwehrkommandant der Steiermark, LBD Albert Kern, ist die unlängst getroffene mehrheitliche Entscheidung im Grazer Gemeinderat, die Freiwillige Feuerwehr Graz auflösen zu wollen, „sowohl menschlich wie auch gesellschafts- und sozialpolitisch, einfach nicht nachvollziehbar“.
Den Überlegungen der geplanten Auflösung, angestellt von mehreren Fraktionen im Grazer Gemeinderat, erteilt Kern im Namen des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark eine klare Absage, denn „an den derzeit nicht bekannten Aufgaben und dem Status einer planlos und überstürzt improvisierten KSD-Einheit – unter der Hoheit der Berufsfeuerwehr Graz – ändere sich mit der Verlagerung von Zuständigkeiten bzw. Bezeichnungen prinzipiell nichts Grundlegendes“. Im Gegenteil.
Die Herabstufung der Freiwilligen Feuerwehr Graz in eine KSD-Einheit, wie vor Kurzem in einer Presseaussendung angedacht, „werde man seitens des Landesfeuerwehrverbandes nicht kommentarlos hinnehmen“, bringt Kern sein Missfallen über die derzeitige Diskussion auf den Punkt.
Sowohl aus pekuniären, gesellschafts- wie sozialpolitischen und nicht zuletzt auch aus organisatorischen Überlegungen heraus betrachtet, sieht Kern in dieser rein politischen Absicht, große Herausforderungen auf die Entscheidungsträger der Grazer Stadtregierung zukommen. „Diese Szenarien könnten“, so Kern,  „aus derzeitiger Sicht in ihrem vollem Umfang und Ausmaß noch gar nicht richtig abgeschätzt werden, da bisher weder über einsatztaktisch sinnvolle noch über ökonomisch vertretbare Konzepte – nicht einmal im Ansatz – mit den Betroffenen diskutiert wurde“.
So steht für Kern vor allem die „drohende Zerschlagung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes in Graz, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen“ im Mittelpunkt seiner Sorge.
Den immer wieder auftretenden Argumenten der planlosen Gründung der FF Graz sowie so manchen Startschwierigkeiten, steht Kern wertneutral gegenüber. Kern ist jedoch überzeugt, dass „die derzeitige Führungsriege der FF Graz bereits ein wichtiges Kapitel der Vergangenheitsaufarbeitung in Richtung Politik und Stadtrechnungshof geleistet hat und im Besonderen aktuell hervorragend zeigt, dass eine freiwillige Feuerwehr in Graz, als Ergänzung zur Berufsfeuerwehr, gut funktionieren kann.
Sowohl im Hinblick auf eine sinnvolle und nachhaltige Nachwuchsarbeit als auch im Bereich von Brandsicherheitswachen und Technischen Einsätzen.
Für ÖBFV-Präsident LBD Albert Kern steht klar außer Streit, dass „es offensichtlich keinen wirklich sinnvollen Anlass für einen so willkürlichen und augenscheinlich politisch motivierten Schlussstrich unter das erfolgreiche Wirken der FF Graz gibt“ und sichert daher dem Kommando und den Mitgliedern der FF Graz seine persönliche wie auch uneingeschränkte Unterstützung des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark in allen Belangen zu.

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