ÖBFV und A1 starten wegweisende Kooperation im Bereich Cybersicherheit

Egal ob Brand, Unfall oder überfluteter Keller: Österreichs Feuerwehren sind rund um die Uhr für die Menschen in diesem Land im Einsatz. Sie sind oft die ersten, die sich Gefahren stellen und Menschen helfen. Aber auch die Männer und Frauen in Feuerwehruniform sind nicht vor allen Gefahren sicher, denn: Cybergefahren machen keine Ausnahmen. Aus diesem Grund startet A1 gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV) eine Initiative zum Thema Cyber-Security.„Die Feuerwehr ist nicht nur im Einsatz für den Schutz von Menschenleben und Sachwerten unverzichtbar, sondern muss auch in der digitalen Welt auf Angriffe vorbereitet sein“, erklärt Feuerwehrpräsident Robert Mayer. „Mit dieser Kooperation setzen wir einen wichtigen Schritt, um unsere Organisationen zukunftssicher zu machen und die digitale Resilienz unserer Mitglieder nachhaltig zu stärken. Dadurch legen wir gemeinsam mit unserem Partner A1 einen Meilenstein im Kampf gegen digitale Bedrohungen und leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der gesamtstaatlichen Resilienz.““Die Feuerwehren in Österreich stehen wie sonst niemand für Sicherheit und Hilfe. Aber auch dann, wenn man sich in den Dienst der Allgemeinheit stellt, ist man vor Cyberangriffen nicht gefeit. Bei A1 sehen wir es in unserer Verantwortung, den Menschen in Österreich dabei zu helfen, sicher im Netz unterwegs zu sein. Ich freue mich daher sehr über die Zusammenarbeit mit Österreichs Feuerwehren und darüber, dass wir dazu beitragen können, das Internet für sie sicherer zu machen“ sagt A1 CEO Marcus Grausam.

Der offizielle Startschuss für die Kooperation erfolgte mit einem ganztägigen Expert:innenworkshop in der A1 Unternehmenszentrale in Wien. Das Event richtete sich an IT-Expert:innen und Verantwortliche der Feuerwehr aus allen Bundesländern und bot tiefgreifende Einblicke in aktuelle Bedrohungsszenarien sowie effektive Strategien zur Cybersicherheit.

Im Mittelpunkt des Workshops standen Vorträge von führenden A1 Sicherheitsexpert:innen, die praxisnah auf die drängendsten Herausforderungen im digitalen Raum eingingen. Themen wie die allgemeine Gefährdungslage in Österreich, die populärsten Angriffsmethoden und zukünftige Trends der Cybersicherheit wurden ebenso behandelt wie die neuen gesetzlichen Anforderungen durch die EU-Richtlinie NIS2. Darüber hinaus wurden praktische Lösungsansätze vorgestellt, etwa der Aufbau umfassender Security-Architekturen oder der Schutz durch E-Mail-Sicherheit und Firewalls.

Langfristige Zusammenarbeit für die digitale Resilienz von Österreichs Feuerwehren
Die Kooperation geht über den Expert:innenworkshop hinaus. Gemeinsam arbeiten der ÖBFV und A1 an einer langfristigen Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung, die auf mehreren Ebenen umgesetzt wird. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein digitaler Knowledge Hub, der umfassende Materialien und relevante Informationen für die Feuerwehr bereitstellt. Ergänzt wird das Angebot durch Video-on-Demand-Schulungen, die wichtige Themen wie den Schutz vor Phishing, den sicheren Umgang mit Passwörtern oder den Schutz sensibler Daten aufgreifen und allen zugänglich gemacht wird.

Die Videos, die in Zusammenarbeit mit Saferinternet.at erstellt werden, stehen allen rund 355.000 Feuerwehrfrauen und -männern dauerhaft zur Verfügung. So soll das Bewusstsein für Cybersicherheit nachhaltig gestärkt werden – sowohl bei den erfahrenen Einsatzkräften als auch bei der jüngeren Generation.

Die Kooperation unterstreicht das Engagement beider Partner, die Sicherheit in einer zunehmend digitalisierten Welt zu gewährleisten. Durch die Bündelung ihrer Kompetenzen setzen der ÖBFV und A1 einen wichtigen Impuls für die digitale Resilienz sowie Zukunftsfähigkeit der österreichischen Feuerwehren.

Fotos: Mathias Seyfert

 

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