14. Strategiekonferenz des ÖBFV

Am 3. und 4. November fand – erstmals im neuen Bundesfeuerwehrzentrum – die Strategiekonferenz, in der richtungsweisende Schritte für die Zukunft der österreichischen Feuerwehren gesetzt wurden, statt.
Präsident d.ÖBFV Albert Kern begrüßte die anwesenden Mitglieder und startete sogleich in die Konferenz. Besonders im Vordergrund standen Einsatz- und Tätigkeitsfelder, die in Zukunft auf die österreichischen Feuerwehren zukommen könnten. Der Umgang sowie das Handeln bei einem großflächigen Stromausfall konnte heuer im Rahmen eines Auslandseinsatzes in Slowenien bereits live erprobt werden. Die Erkenntnisse aus diesem Einsatz fließen nun in die Vorbereitung auf ein solches Ereignis in Österreich ein. Die potentiellen Aufgaben der Feuerwehr wurde mit dem Selbstschutz, der Hilfe der Gemeinden und der des Staates definiert. Mögliche Eskalationsstufen und daraus resultierende Einsätze wie beispielsweise Liftrettungen müssen ebenso berücksichtigt werden. Auch die Handhabung und Netzversorgung des neuen Digitalfunks muss auf diese Herausforderung eingestellt werden.
Ein weiteres, immer brisanter werdendes Thema ist Cybercrime, die Kriminalität im Internet. Zurzeit ist die Feuerwehr durch einfache Maßnahmen vor Angriffen über das Netz gesichert, die weitere Entwicklung wird aber genauestens beobachtet und ständig analysiert.
Auch in Bezug auf die Verrechnung von Waldbrandeinsätzen an den Bund wurden weitere Vorgehensweisen definiert, die ein österreichweit einheitliches Modell als Ziel haben. Hierzu wird es nicht nur Gespräche zwischen den Landesfeuerwehrverbänden und dem Bundesfeuerwehrverband sondern auch mit dem zuständigen Ministerium geben.
Die neue Allergenverordnung ist ein akutes Thema, welches die Feuerwehren in der Ausrichtung von Festen und Veranstaltungen stark beeinträchtigen könnte. Hierzu wurde festgehalten, dass Feuerwehren aus dieser Verordnung auszunehmen sind.
Die Brandsicherheit in den österreichischen Tunnelanlagen stand ebenso auf der Tagesordnung dieser Konferenz. Um den Verantwortlichen mit der Expertise der österreichischen Feuerwehren zur Verfügung stehen zu können, findet diesbezüglich eine Evaluierung statt.
Die Nutzung und Kundenfreundlichkeit des Kommunikationsmittels des ÖBFV mit den einzelnen Feuerwehren, der ENABLER, wird ebenfalls gerade evaluiert. Eventuell gibt es auf diesem Sektor andere Möglichkeiten, mit weniger Kosten effektiver und einfacher arbeiten zu können.
Nach der Diskussion einiger weiterer Punkte konnte die Konferenz um 17:00 geschlossen werden.

Lesen sie in dieser Kategorie weiter …

Blattler „Vegetationsbrandbekämpfung 2026“

Der Blattler „Vegetationsbrandbekämpfung 2026“ ist fertig…

Mission Batterie-Recycling!

Voller Einsatz für Sicherheit und Umwelt Im Herbst 2026 startet…

Erste Delegiertenversammlung des EU-Feuerwehrverbandes

Zu einem historischen Anlass trafen sich am 1. Juni 2026 auf…

Interschutz 2026 eröffnet

Auf die Minute genau eine Stunde nachdem die Messetore…

Stöbern Sie in unserem Archiv …

Weltfrauentag: 2.374 Feuerwehrfrauen und -mädchen mehr im Jahr 2024

Der Frauenanteil in den österreichischen Feuerwehren ist 2024…

ÖBFV-Führungsseminarreihe 2024 gestartet!

Jedes Jahr findet an drei Standorten in Österreich das ÖBFV-Führungsseminar…

FPräs Mayer bei Finanzminister Brunner

Finanzminister Magnus Brunner und Feuerwehrpräsident Robert…
,

GEMEINSAM.SICHER.FEUERWEHR beeindruckt auf europäischer Ebene!

Die Bildungsinitiative des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes,…

Berufsfeuerwehr Wien evakuiert Wohnhaus nach Verpuffung, Wohnungsinhaber verletzt

Der Inhaber einer Wohnung in einem 7-stöckigen Wohnhaus in der…

Zwei Verletzte bei Zimmerbrand

Aus unbekannter Ursache kam es am 23.01.2018 gegen 04:00 Uhr…

Zimmerbrand

Im ersten Stock eines Mehrparteienwohnhauses in Wien – Favoriten…

Optimale Fahrzeugerhaltung und -pflege gewürdigt

CTIF-Klassifizierungsplaketten für historische Feuerwehrfahrzeuge…