Lagemeldung der Wiener Hilfskräfte aus Slowenien – 10.02.2014

In der Früh wurden wieder die Kontrollfahrten zu den in Betrieb befindlichen Notstromaggregaten aufgenommen und ein störungsfreier Betrieb festgestellt. An einem Aufstellungsort hatte sich in einer Senke Schmelz- und Regenwasser angesammelt; hier ging der Pegel zurück, wodurch ein Verbleib des Aggregates am derzeitigen Standort weiterhin möglich ist.
Danach wurden die Wiener Kräfte ersucht Baumschneidearbeiten gemeinsam mit den niederösterreichischen Kräften und der örtlichen Feuerwehr durchzuführen. Daher wurde das Kontingent um 09:30 Uhr nach Postojna verlegt. Zahlreiche abgebrochene Äste und umgeknickte Bäume im Ortsgebiet bzw. entlang der Bahntrasse waren mittels Motorkettensäge und Seilwinde zu entfernen. Gegen 16:00 Uhr wurde die Mannschaft nach anhaltendem Dauerregen nach Logatec zurück verlegt.
Bei einer Fahrt im Raum Logatec wurde die Besatzung des MTF/KHD unmittelbar Zeugen eines schweren Verkehrsunfalles bei dem ein Fußgänger lebensgefährlich verletzt wurde. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge sicherten die Unfallstelle ab, die anwesenden Feuerwehrleute leisteten Erste-Hilfe und verständigten weitere Einsatzkräfte. Die verletze Person wurde schließlich vom Rettungsdienst übernommen.
Die allgemeine Lage ist im Wesentlichen unverändert, wobei eine gewisse Entspannung eintritt. Durch die Herstellung provisorischer Elektrozuleitungen konnten einige Generatoren außer Betrieb genommen werden. Die Anzahl der Notstromaggregate ist im Einsatzraum derzeit ausreichend, so dass sogar eine Einsatzreserve gebildet werden konnte. Einige Straßen wurden durch den herrschenden Regen bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt teilweise überflutet, bei anhaltendem Regen ist mit einigen weiteren Überflutungen zu rechnen. Durch örtliche Einsatzkräfte wurden Sandsäcke befüllt, um diese an neuralgischen Punkten vorbereitend aufzubauen.
 

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