Feuerwehrjugend

Autor: Adolf Schinnerl (1)

 

Die Nachwuchssituation ist in den Fünfziger und Sechziger Jahren von Feuerwehr zu Feuerwehr verschieden. Kaum Anlass zur Sorge haben sie in ländlichen Regionen, sofern diese nicht von Abwanderung betroffen sind. Meist treten mehrere Jugendliche, die einander kennen, zugleich der Feuerwehr bei, womit auch ein Fundament für Kameradschaft gelegt wird, die oft ein Leben lang hält. Arbeitet ein Großteil der Jugendlichen außerhalb des Heimatortes und kommt nur mehr am Wochenende heim, leidet auch der Nachwuchs für die Feuerwehr, weil die Jugendlichen dann am Wochenende andere Freizeitinteressen haben. Schwieriger ist die Situation in den größeren Märkten und Städten. Der Bevölkerung ist oft kaum bewusst, dass das Feuerwehrwesen nicht von Berufsfeuerwehrmännern, sondern von Freiwilligen getragen wird. Dadurch ist für Jugendliche der Anreiz, in eine mehr oder minder anonyme Organisation einzutreten, geringer. Verschiedentlich bemühen sich daher verantwortungsbewusste Kommandanten, das Problem mit der Aufnahme von Jugendlichen und Kindern zu lösen. In ganz Österreich entstehen sogenannte Jugendgruppen, anfangs handelt es sich fast immer um Gruppen von 14- bis 18-Jährigen, später wandeln sich diese auf 12- bis 16-Jährige.

 

Werdegang in den Bundesländern

Oberösterreich

In den Fünfziger Jahren bemühten sich mehrere Feuerwehrkommandanten, mit eigenen Jugendgruppen den Nachwuchs zu sichern. Die FF Aspach im Bezirk Braunau ersuchte 1954 den Landesfeuerwehrkommandanten Franz Hartl um die offizielle Anerkennung ihrer Jugendgruppe, worauf dieser bemerkt haben soll: „Was wollt ihr denn mit den Buben?“ Die Zeit für eine vom Landesfeuerwehrverband organisierte Jugendarbeit war noch nicht reif.

Ohne Unterstützung von „oben“ wurden in einigen Bezirken mit den Jugendlichen Feuerwehrleistungsbewerbe nach den Bestimmungen der Erwachsenenbewerbe veranstaltet. Die Uniform der Buben bestand meistens aus einer kurzen Lederhose, weißem Hemd, weißen Stutzen, schwarzen Halbschuhen und einer schwarzen Schifferlmütze. Beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb 1963 in Linz haben 49 angetretene Jugendgruppen erstmals das Jugendleistungsabzeichen erworben.

Nachdem im Jahr 1971 Karl Salcher zum Landesfeuerwehrkommandanten gewählt wurde, hieß es in den Feuerwehrmitteilungen: „Die Jugend erlernt das Handwerk der Väter“. Während seiner Ägide ist die Feuerwehrjugend zu einem von vielen Jugendorganisationen um die große Zahl von Mitgliedern beneideter, von den Feuerwehrverbänden geschätzter Nachwuchsleader geworden.

Anläßlich der Eröffnung des 13. Oberösterreichischen Landesfeuerwehrleistungsbewerbes 1975 wurde ein neuer Jugendleistungsbewerb vorgeführt. Der erste Jugend-Landesfeuerwehr-leistungsbewerb kam 1976 in Ried im Innkreis zur Austragung. Nun galten für die Jugend eigene Bestimmungen. In einen Hindernislauf wurde der Umgang mit Standrohr und Kübelspritze eingebaut und zusätzlich waren Fragen zum Feuerwehrwesen zu beantworten. In mehreren Bezirken wurden für die Jugendarbeit eigene Hilfsorgane mit dem Dienstgrad Hauptamtswalter ernannt. Vom Landesfeuerwehrverband wurde 1979 Alfred Hacklmair aus Mining, Bezirk Braunau, zum Landesjugendreferenten für das Feuerwehrwesen bestellt. Die oberösterreichischen Funktionäre agierten bis dahin sehr selbständig und nahmen auf die Entwicklung bei den anderen Verbänden wenig Rücksicht. Eine eigene Dienstanweisung regelt seit 1980 die Nachwuchsarbeit bei den Feuerwehren analog der anderen Bundesländer.

 

Steiermark

Als im Jahr 1951 in Deutschlandsberg der 3. Bundesfeuerwehrtag abgehalten wurde, suchte man Tafelträger für den Vorbeimarsch der einzelnen Delegationen. Zu dieser Zeit hatte Kommandant Franz Stopper in Grünberg eine Gruppe mit 16 Jugendlichen zwischen zehn und 14 Jahren „illegal“ in den Reihen seiner Feuerwehr. Er wurde eingeladen, seine Jugendgruppe für diese Aufgabe einzusetzen. Es fehlte jedoch eine entsprechende Kleidung für den ehrenvollen Auftrag. Rasch wurde zur Selbsthilfe gegriffen und aus Eigenmitteln von Frauen der Feuerwehrmänner Uniformen geschneidert. Diese bestand aus einem grauen Hemd, grüner kurzer Sporthose, kniehohen Stutzen und einem selbstgefertigten grünen Schiffchen. Die Feuerwehrbuben erregten großes Aufsehen. Kamerad Franz Stopper wird in der Steiermark als „Vater der Feuerwehrjugend“ apostrophiert.

Allgemein blieb bei den Feuerwehren aber kaum Zeit, sich um Jugendarbeit zu kümmern. Teilweise herrschte sogar die Meinung, dass innerhalb der freiwilligen Feuerwehren kein Platz für einen „Kindergarten“ sei. Das Landesfeuerwehrgesetz von 1950 bot lediglich die Möglichkeit, Jugendliche ab dem vollendeten 15. Lebensjahr aufzunehmen.

Die Stimmen aus den Feuerwehren, mehr Jugend für den Feuerwehrdienst heranzubilden, wurden immer mehr. Landesbranddirektor Gustav Weinhofer und Oberbrandrat Komm. Rat Hans Köck waren 1964 deren Befürworter bzw. Sprecher. 1966 wurden die Feuerwehren offiziell aufgefordert, Jugendliche aufzunehmen. Schließlich stellte im Jahr 1967 die Landesregierung erstmals Mittel für eine gezielte Feuerwehr-Jugendarbeit zur Verfügung. In diesem Jahr nahmen auch erstmals Jugendgruppen am 5. Steirischen Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das FLA Bronze (Erwachsenenbewerb) teil. Man zerbrach sich bereits den Kopf über einen entsprechenden Versicherungsschutz. Zum ersten Landeszeltlager trafen sich die Jugendlichen 1969 in Fürstenfeld. Mit der Schaffung eines eigenen Jugendreferates, der Bestellung von Bernhard Krugfahrt als Landesfeuerwehrjugendsekretär, und mit der Installierung von Bezirksfeuerwehrjugendwarten wurde ab dem Jahr 1974 eine landesweite Jugendorganisation aufgebaut. Ein Seminar für Führungskräfte in der Feuerwehrjugend an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark in Lebring leitete die Aufbauarbeit ein. Schwerpunkte des Seminars waren psychologische Grundsätze für die Jugendarbeit, der Einsatz von Medien sowie Sprech- und Redetechnik. 1975 wurde das Feuerwehrjugendkorpsabzeichen (Feuerwehrkorpsabzeichen mit dem „J“) nach Absprache mit den Niederösterreichern eingeführt, das Beitrittsalter aber erst 1979 auf das vollendete 12. Lebensjahr herabgesetzt.

 

Niederösterreich

Nachdem in machen Städten und Märkten die Nachwuchssituation der Feuerwehren prekär wurde, bildeten sich um 1965 bei mehreren Feuerwehren Jugendgruppen 12- bis 15-Jähriger. Im Landesfeuerwehrkommando wehrte man sich aber damals gegen „Kinderfeuerwehren“ und löste die entstandenen Gruppen auch wegen der ungeklärten Versicherungsfrage auf. Da Ing. Otto Spinka in St. Pölten einen eigenen Feuerwehrjugendverein gegründet und auch die Versicherungsfrage gelöst hatte, konnte seine Gruppe nicht aufgehoben werden. Ab Herbst 1970 wurde das Problem der Aufstellung von Feuerwehrjugendgruppen im Landesfeuerwehrrat neuerlich diskutiert. Am 23. Juni 1971 konstituierte sich ein Verein „Niederösterreichische Feuerwehrjugend“, da die Aufnahme 12- bis 15-Jähriger im Feuerwehrgesetz bzw. in der Dienstordnung von 1970 nicht gedeckt war. Bahnbrechend war auch die Feuerwehr St. Pölten-Wagram, wo Alfred Böck eine Jugendgruppe gründete und Anfang Juli 1972 einen „Übungsvergleich von Jugendgruppen“ veranstaltete.

Am 23. August 1972 gab der Landesfeuerwehrrat über Antrag von Erwin Nowak, Bezirksfeuerwehrkommandant von Krems, grünes Licht für den organisierten Aufbau der Jugendarbeit in den freiwilligen Feuerwehren. Nowak wurde zum Sachbearbeiter für die Feuerwehrjugend bestellt. Es war höchste Zeit, die Entwicklung in geordnete Bahnen zu bringen. Eine Erhebung ergab, dass bei 31 Feuerwehren bereits Jugendgruppen mit 338 Mitgliedern registriert sind und in 20 Orten Interesse an der Aufstellung bestand.

In einem Leitfaden, dem „Handbuch der NÖ Feuerwehrjugend“, wurde der Versuch unternommen, der Jugendarbeit eine Grundlage und Stütze zu geben. Dem entsprechend wurde auch die Ausbildung von Führungskräften forciert. 1973 wurde das erste Landestreffen und der erste Leistungsbewerb in Gföhl durchgeführt, 1974 das Feuerwehrjugendabzeichen (nach Absprache mit dem Landesfeuerwehrverband Steiermark), 1975 der Wissenstest eingeführt. Die niederösterreichischen Funktionäre wurden zu Vorreitern in der jugendgerechten Feuerwehrausbildung und für eine einheitliche Gestaltung der Feuerwehrjugend in ganz Österreich.

Nach dem Inkrafttreten des neuen Feuerwehrgesetzes von 1974 konnte der Verein „Niederösterreichische Feuerwehrjugend“ aufgelöst werden. Nun sagen die Bestimmungen der Dienstordnung, dass Jugendliche vom vollendeten 12. bis zum 15. Lebensjahr als Feuerwehrjugend dem Reserverstand angehören können und in gesonderten Abteilungen zu führen und auf den Dienst als aktive Feuerwehrangehörige geistig und körperlich durch entsprechende Ausbildung und Übungen vorzubereiten seien. Damit ist auch der Versicherungsschutz gewährleistet.

 

Burgenland

Im Burgenländischen Feuerwehrgesetz des Jahres 1935 war zwar schon festgelegt worden, dass „Jugendfeuerwehren aus Knaben und Jünglingen im Alter von 10 bis 18 Jahren gebildet werden können“ und diese dem Ortsfeuerwehrkommandanten unterstehen, nachhaltig wurde aber eine Aufstellung von Jugendgruppen nicht betrieben. Es gibt zwar aus dieser Zeit einige Fotos mit Knaben in Feuerwehruniform, die Gruppen waren aber meist nur „Aufputz“ für Festveranstaltungen. In den Jahren von 1938 bis 1945 herrschten andere Gesetze und in den schwierigen Jahren danach war an eine Jugendarbeit nicht zu denken. In den Fünfziger und Sechziger Jahren gab es bei einzelnen Feuerwehren Versuche, den Nachwuchs in eigenen Gruppen zu erfassen. 1956 befasste sich der Landesfeuerwehrtag mit dem Thema „Aufstellung von Jugendfeuerwehren“.

Die organisierte Jugendarbeit setzte unter Landesfeuerwehrkommandant Ladislaus Widder mit der Einrichtung eines Jugendreferates im Jahr 1973 ein. Er bestellte Ing. Walter Ertl aus Eisenstadt zum Jugendreferenten des Landesfeuerwehrverbandes und der systematische Aufbau konnte beginnen. Gemeinsam mit den Bezirksjugendbetreuern wurden entsprechende Ausbildungsprogramme und als Arbeitsbehelf das „Handbuch der Feuerwehrjugend“ erstellt. Die Ortsjugendbetreuer wurden in eigenen Kursen an der Landesfeuerwehrschule in ihre Aufgabe eingewiesen, die Altersgrenzen der Jugendmitglieder vom vollendeten 12. bis zum 16. Lebensjahr festgelegt. 1974 nahmen drei Gruppen am steirischen Jugendlager in Bad Mitterndorf teil, 1975 wurde das erste burgenländische Feuerwehrjugendlager in Lockenhaus und 1976 der erste Feuerwehrjugendleistungsbewerb in Heiligenkreuz durchgeführt. Die stete Aufwärtsentwicklung war nicht mehr aufzuhalten.

 

Vorarlberg

Die erste Feuerwehrjugendgruppe wurde bereits im Jahr 1953 in Lustenau gegründet. Weitere folgten Jahre später (1968 und 1973). Mit der Erstellung von Richtlinien für Jugendgruppen im Jahr 1975, welche 1977 die Verbandsleitung genehmigte, begann der systematische Aufbau. Am 16. November 1977 wurden Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Oskar Bösch zum Jugendreferenten und Richard Fischer zum Sachbearbeiter bestellt und ein Arbeitskreis eingerichtet. Nach bundeseinheitlichen Richtlinien wurde 1979 der erste Landes-Feuerwehrjugendleistungsbewerb in Bludenz durchgeführt.

 

Salzburg

Der Ortsfeuerwehrkommandant von Oberalm, Ernst Trattnig, begann 1969 damit, den Nachwuchs noch vor dem damals möglichen Eintrittsalter von 17 Jahren zu erfassen und in einer eigenen Jugendgruppe auszubilden. Weitere Jugendgruppen entstanden 1971 in Adnet, 1972 in Mittersill, 1973 in Puch, 1974 in Anthering, 1975 in Saalfelden und 1976 in Rußbach. Die Ortsfeuerwehrkommandanten hatten für die Jugendgruppen die volle Verantwortung übernommen, da der Landesfeuerwehrrat einen „Kindergarten“ ablehnte. Sie orientierten sich hauptsächlich am Beispiel der niederösterreichischen Richtlinien für die Feuerwehrjugend. 1978 erkämpften sie gegen den Willen des Landesfeuerwehrkommandanten Josef Somvi die Aufnahme der Feuerwehrjugend in das neue Feuerwehrgesetz. Dies ist in „letzter Minute“ mit Hilfe des neu gewählten Landesfeuerwehrkommandanten Ing. Harald Ribitsch gelungen. Er hat die Tore für eine zukunftsweisende Jugendarbeit weit geöffnet. In Spiel und ernster Beschäftigung sollten die Jugendlichen erste Grundlagen und theoretische Kenntnisse der Brandbekämpfung, Erste-Hilfe-Leistung usw. erlernen. Das kameradschaftliche Zusammensein, die sportliche und jugendbildnerische Tätigkeit sollten sie für den Feuerwehrdienst reif machen.

Im Bewusstsein, dass Jugendarbeit eine besonders verantwortungsvolle Tätigkeit ist, war man um einen systematischen Aufbau bemüht. Der Landesfeuerwehrrat bestellte am 28. Juli 1978 Adolf Schinnerl, Ortsfeuerwehrkommandant von Adnet, zum Jugendreferenten des Landesfeuerwehrverbandes und beauftragte ihn mit dem Aufbau. Erstes Ziel war die Ausbildung der Jugendführer. 1979 wurde in Saalfelden der erste Feuerwehrjugendleistungsbewerb und 1982 am Grabensee das erste Landeszeltlager durchgeführt.

 

Tirol

Im Bundesland Tirol war der Bezirksfeuerwehrverband Schwaz Geburtshelfer der Feuerwehrjugend. 1976 beauftragte Bezirkskommandant Rudolf Erler Pepi Blaas, Zugskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Vomperbach, für junge Feuerwehrmänner der Feuerwehren Rotholz und Vomperbach ein Zeltlager zu veranstalten. Das war der kleine Anfang einer Jugendarbeit. Bald waren Kontakte mit den Jugendverantwortlichen anderer Bundesländer und somit der Gleichklang in der Entwicklung hergestellt. Schließlich wurden 1982 Rudolf Besler und Josef Blaas zu Jugendbeauftragten ernannt und mit dem weiteren Ausbau der Feuerwehrjugend betraut, nachdem das Feuerwehrgesetz nunmehr auch die Aufnahme Jugendlicher ab dem zwölften Lebensjahr möglich machte.

 

Kärnten

Im Bundesland Kärnten gab es nur vereinzelt Jugendgruppen bei den Feuerwehren, welche die Kosten für den Versicherungsschutz selbst übernommen haben. Der Landesfeuerwehrverband beharrte aber weiterhin auf die Vollendung des 18. Lebensjahres für den Eintritt in die Feuerwehr. 1972 wurde zwar das Alter auf 15 Jahre herabgesetzt, aber nur zur Ausbildung im „Probejahr“ (in den Einsatz durften die Jugendlichen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr gehen). Eine Jugendbewegung im eigentlichen Sinn konnte sich daraus nicht entwickeln. Obwohl Repräsentanten des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes an Jugendsitzungen und –Ausbildungen einige Male als Beobachter teilgenommen haben, muss eine Regelung für die Jugendarbeit bis zum Jahr 2002 warten.

 

Wien

In der Stadt Wien wird der Feuer- und Katastrophenschutz von der Berufsfeuerwehr und mehreren Betriebsfeuerwehren abgedeckt, nur am Stadtrand existieren zwei freiwillige Feuerwehren. Jugendgruppen, wie sie in den übrigen Bundesländern entstanden sind, haben sich daher nicht entwickelt.

Bei der 300-Jahre-Bestandsfeier der Wiener Berufsfeuerwehr im September 1986 äußerte Bürgermeister und Landeshautpmann Dr. Helmut Zilk den Wunsch, auch in der Bundeshauptstadt eine Feuerwehrjugend zu gründen. Der Wiener Landesfeuerwehrverband (dieser besteht aus der Berufsfeuerwehr Wien, dem Betriebsfeuerwehrverband und den zwei freiwilligen Feuerwehren) richtete 1987 das Sachgebiet Feuerwehrjugend ein. Ziel der Gruppe ist, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten und eine Ausbildung zu ermöglichen, um in die „Brand- und Katastrophenschutz-Gruppe“ in Wien übernommen werden zu können. Diese Gruppe wurde zu diesem Zweck ebenfalls innerhalb des Landesfeuerwehrverbandes eingerichtet.

 

Gesamtösterreichische Zusammenarbeit

Einen entscheidenden Beitrag zur Nachwuchssicherung leistet die Feuerwehrjugend – diese Erkenntnis setzt sich österreichweit in den Siebziger Jahren immer mehr durch. Bei den bestehenden legalen (gesetzlich möglich oder vom Landesfeuerwehrverband gedeckt) und illegalen (vom Verband abgelehnt, da in der Dienstordnung nicht vorgesehen) Jugendgruppen hat sich für die Mitglieder ein Alter zwischen zwölf und 15 Jahren ergeben. Selbstverständlich ist die Jugendgruppe Bestandteil der jeweiligen Feuerwehr. Der Ortsfeuerwehrkommandant bestellt Jugendbetreuer, trägt aber die gesamte Verantwortung. Die Feuerwehrjugend gehört daher keiner staatlichen oder ideologisch ausgerichteten Dachorganisation an. Auf Landes- und Bundes-Feuerwehrverbandsebene sollen nur die Fragen der Organisation und Ausbildung koordiniert und entwickelt werden.

 

ÖBFV-Sachgebiet „Feuerwehrjugend“

Im Zuge der beim außerordentlichen Bundesfeuerwehrtag in Ried am 24. Mai 1974 getroffenen Referatseinteilung wird innerhalb des Referates „Feuerwehreinsatz und Ausbildung“ das Sachgebiet „Feuerwehrjugend“ eingerichtet. Als Referatsleiter zeichnet Landesbranddirektor Hermann Partl, Tirol, verantwortlich. Zum Sachbearbeiter wird Oberbrandrat Erwin Nowak, Referent für die Feuerwehrjugend im niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband, bestellt. Nowak, selbst aus der Feuerwehr-HJ, später aus der Pfadfinderbewegung kommend, wird zum „Vater der Feuerwehrjugend“. Das Sachgebiet „Feuerwehrjugend“ sieht seine Aufgabe vornehmlich darin, bestehende Jugendarbeit in mehreren Landesfeuerwehrverbänden zu koordinieren und gemeinsame Arbeitsunterlagen für die Feuerwehrjugendleistungsbewerbe zu schaffen.

 

Bestandsaufnahme und Zielsetzung

 

Erwin Nowak formuliert im September 1974 seine „Gedanken zur Jugendarbeit in der Feuerwehr“:

„Machen wir uns nichts vor. Auch die Freiwilligen Feuerwehren mit ihrer jahrzehntelangen Tradition werden in der Zukunft nur dann weiterbestehen und ihre Aufgaben für das allgemein Wohl erfüllen können, wenn sie sich mehr als bisher und frühzeitig um die Jugend bemühen, wenn sie diese Jugend für die Feuerwehr-Idee begeistern und damit auf lange Sicht ihren Nachwuchs sichern können.

Diese Nachwuchssicherung ist das einzige reale und glaubhafte Motiv, das wir im Zeitalter der Technik unserer Jugendarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren zu Grunde legen können, und nicht etwa die Hoffnung, die bereits tote Jugendbewegung alten Stiles durch eine neue Jugendbewegung ersetzen zu können. Daher beobachten wir nicht nur sorgfältig und aufmerksam die Jugendarbeit der nationalen Feuerwehrverbände, wir finden vielmehr im eigenen Land immer mehr Verständnis dafür, dass die Zukunft der Feuerwehr und damit die Bewahrung der humanitären Ideale unserer Gemeinschaft nur durch verstärkte Heranführung der Jugend gesichert werden kann.

Aus der Sorge um die Ergänzung der Personalstände und überzeugt, dass die Jugend heute mehr denn je ein Ideal braucht, gründeten in den letzten Jahren aufgeschlossene Feuerwehrfunktionäre auch in Österreich in ihren Feuerwehren eigene Jugendgruppen. Natürlich sind die Vorstellungen über Alter, Ausbildung und Organisation der Jugendlichen vielfältig und keineswegs auf einer gemeinsamen Linie. So haben einige Bundesländer überhaupt keine Jugendgruppen, in zwei Bundesländern befassen sich nur einige Feuerwehren mit Jugendarbeit. Eine organisierte Jugendarbeit gibt es jedoch schon in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark, wobei als Arbeitsgrundlagen zumeist die Ausbildungsvorschriften der Feuerwehr herangezogen werden. Insgesamt gibt es nach der letzten Statistik (1974) in Österreich 583 Jugendgruppen mit 6.098 Jugendlichen, die sich auf die Bundesländer wie folgt verteilen: Burgenland 31 Gruppen und 372 Jugendliche, Niederösterreich 72 bzw. 873, Oberösterreich 220 bzw. 2.250 und Steiermark 260 bzw. 2.603. (Die in den Bundesländern Salzburg und Vorarlberg tätigen Jugendgruppen wurden von deren Landesfeuerwehrverbänden nicht gemeldet). Die durchschnittliche Stärke der Jugendgruppen beträgt in den Bundesländern Burgenland und Niederösterreich 12, in Oberösterreich und in der Steiermark 10 Jugendliche. Das Aufnahmealter liegt im Burgenland, in Niederösterreich und Oberösterreich beim 12. Lebensjahr und in der Steiermark beim vollendeten 14. Lebensjahr. Das Übertrittsalter für den aktiven Feuerwehrdienst ist sehr unterschiedlich und umfasst die Altersstufen vom vollendeten 15. (Niederösterreich) bis zum vollendeten 18. (Burgenland) Lebensjahr.

 

Die Feuerwehrjugend ist in die Feuerwehr integriert und bildet keine selbständige Organisation mit eigener Verwaltung.

Als Bekleidung wird der sogenannte Europaanzug, eine Drillich-Schutzbekleidung, verwendet, zu der nur in Niederösterreich die Schiffchenmütze und in den übrigen Bundesländern als typisch österreichische Kopfbedeckung die Bergmütze getragen wird.

Durchwegs überwiegt die Feuerwehrausbildung in den Jugendgruppen, lediglich im Burgenland, das erst in der jüngsten Zeit mit der organisierten Jugendarbeit begonnen hat, wird als Haupttätigkeit die Jugenderziehung gepflegt. Für die Führung der Gruppen sind von den Feuerwehrkommandos eigene Jugendbetreuer eingesetzt, die der Feuerwehrführung ebenso verantwortlich sind wie etwa die Zugs- und Gruppenkommandanten oder die Zeugmeister und Fahrmeister für ihren Bereich.

Die Finanzierung der Feuerwehrjugend erfolgt aus den gleichen Quellen wie die der Feuerwehren selbst, nämlich aus Gemeindemitteln, den für den Feuerschutz von den Versicherungsanstalten eingehobenen Steuern und aus Spenden.

Es liegt im eingangs erwähnten Motiv unserer Jugendarbeit begründet, dass die Feuerwehrausbildung in der Jugendarbeit ein Übergewicht hat, wenn auch mehr als ein Drittel der Zeit für sportliche und jugendbildnerische Tätigkeit verwendet wird.

Es wird sicherlich schon aufgefallen sein, dass wir im Gegensatz etwa zum Deutschen Bundesfeuerwehrverband nicht von Jugendfeuerwehren, sondern von der Feuerwehrjugend sprechen. Damit kommt klar zum Ausdruck, dass wir die Feuerwehrjugend als eine reine Nachwuchsorganisation im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehren ansehen und nicht als eigene Organisation, die neben den örtlichen Feuerwehren besteht. Wir entkräften damit auch den vielfach erhobenen Vorwurf, eine Konkurrenz für bestehende Jugendorganisationen, egal welcher Richtung, zu sein. Eher dürfen wir unsere Arbeit als eine Ergänzung zur Jugendarbeit dieser Organisationen ansehen.

Wir schaffen aber auch damit nicht eine Feuerwehr der Jungen parallel zur Feuerwehr der Alten. Denn erstens glauben wir, dass wir Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren wirklich noch nicht die verantwortungsvolle Aufgabe des Ortsschutzes anvertrauen können. Zweitens zwingt die Eingliederung der Jugendgruppen in die Feuerwehr die Älteren, sich sowohl was Können als auch Disziplin anbelangt, keine Blößen zu geben. Zunächst wird daher eine Jugendgruppe in der Freiwilligen Feuerwehr noch keine Verstärkung der Feuerwehr selbst bringen. Aber schon in einigen Jahren werden die Zinsen zählen.

Die Feuerwehrausbildung der Jugendgruppen muss den Altersstufen angepasst sein und es ist undenkbar, dass Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren schon die Leistungen der aktiven Feuerwehrmänner erbringen können. Es ist auch vom gesundheitlichen Standpunkt abzulehnen, die in einer sehr wichtigen Entwicklungsstufe stehenden Jugendlichen physisch und psychisch so wie die Erwachsenen zu belasten. Gegen diese Form der Feuerwehrausbildung im Rahmen von Übungen und Wettbewerben für die angeführten Altersstufen spricht darüber hinaus auch die Tatsache, dass man den heranwachsenden jungen Männern auch später etwas bieten können muss, um sie nicht wieder zu verlieren.

Wir sind daher der Meinung, dass für die Altersstufen von 12 bis 15 oder 16 Jahren ein systematischer Ausbildungsaufbau erfolgen muss, der den Jungen die Grundkenntnisse eines Feuerwehrmannes für die spätere Arbeit im Trupp vermitteln und in der Ausbildung in der Löschgruppe erst gipfeln soll, wenn der junge Mann vor der Überstellung zur Aktivmannschaft steht. Das gleiche gilt auch für den Feuerwehrjugendleistungsbewerb.

Ein solches Ausbildungsmodell hat zum Beispiel der niederösterreichische Landesfeuerwehrverband für seine Feuerwehrjugend geschaffen. Inzwischen in einem Handbuch zusammengefasst, enthält die Ausbildungsunterlage in einer mehrjährigen Erprobungszeit geprüfte Anregungen und Vorschriften, welche sich für die Altersstufen vom 12. bis zum 15. Lebensjahr eignen. Das Modell lässt den Jugendbetreuern genügend Spielraum, um die Jugendarbeit nach eigenen Ideen zu bereichern und interessant zu gestalten. Dieser Spielraum ist notwendig, weil nicht alles reglementiert werden sollte. Es gilt ja nicht Militärkadetten, sondern pflichtbewusste und hilfsbereite Staatsbürger heranzubilden, die ihre Aufgaben in möglichst freiwilliger Disziplin und selbst gewählter Ordnung erfüllen können. Gespräche in Richtung Übernahme durch die anderen Landesfeuerwehrverbände wurden eingeleitet.

Uns kommt das Phänomen der Gegenwart zu Nutze, dass wir mit unserer Jugendarbeit gerade zu dem Zeitpunkt Erfolge verbuchen können, zu dem eine Reihe von Jugendorganisationen um ihren Fortbestand bangen müssen. Uns kommt ferne zu Gute, dass wir mit Recht anführen können, dass zur Feuerwehrjugend jeder Junge ohne Ansehen des Standes, der Religion und der politischen Gesinnung kommen kann und dass diese Tatsache für die Eltern oft mitbestimmend ist für ihre Haltung der Feuerwehrjugend gegenüber.

Die Jugend sucht Ideale. Es kommt nur darauf an, sie entsprechend vorzuleben. Den Jugendbetreuern kommt daher eine große Verantwortung zu. Nur die Besten sollten für diese Aufgabe herangezogen werden. In der Feuerwehr ist kein Platz für die zweifelhafte Progressivität von „Berufsjugendlichen“, die der Meinung sind, der Fortschritt könne nur in der Ablehnung und Bekämpfung aller Werte erreicht werden, die unsere Gesellschaft in Jahrzehnten geformt und gesichert hat. Die Feuerwehren sind – wie sie es immer waren – und die Feuerwehrjugend soll progressiv sein und zwar in einer dem echten Fortschritt verbundenen Art, in der nicht der Standpunkt der Jugend oder der Standpunkt der Alten tonangebend ist, sondern die Vielfalt der Meinungen in kameradschaftlichem Verständnis abgewogen wird.

Die Vielfalt der Meinungen in Fragen der Jugendführung sollten künftig über den engeren Bereich der regionalen und nationalen Feuerwehrverbände hinaus auch auf internationaler Ebene die Basis für eine gemeinsame und gegenseitig befruchtende Arbeit bilden. Deshalb werden die in diese Richtung laufenden Kontakte innerhalb des CTIF mit Befriedigung wahrgenommen.“

 

Werben für Zusammenarbeit

Am 5. Dezember 1974 besprechen Referatsleiter Hermann Partl und Sachbearbeiter Erwin Nowak die weitere Vorgangsweise, nachdem vorher schon in der Präsidialsitzung auch Landesfeuerwehrkommandant Karl Salcher ausdrücklich bekundete, dass auch der oberösterreichische Landesfeuerwehrverband am Aufbau der Feuerwehrjugend mitwirken wolle. Sie kamen überein, im Rahmen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV) die Einrichtung eines Arbeitskreis für die Feuerwehrjugend zu beantragen.

Mit Beginn des Jahres 1975 werden vom Sachbearbeiter vierteljährlich eigene Jugendberichte erstellt und von der ÖBFV-Geschäftsstelle an alle Landesfeuerwehrverbände versandt. Vermehrt wird in den Feuerwehrmitteilungen von der Jugend berichtet.

Den vom ÖBFV versandten Fragebogen zur Jugendarbeit beantworten die LFV Burgenland, Niederösterreich und Steiermark positiv, Tirol und Wien senden Leermeldungen, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg geben keine Antwort.

 

ÖBFV-Jugendausschuss

Unter dem Vorsitz von Landesfeuerwehrkommandant Hermann Partl, Leiter des Referates „Feuerwehreinsatz und Ausbildung“ konstituiert sich am 15. Oktober 1976 die Arbeitsgruppe der Jugend-referenten. Sachbearbeiter Erwin Nowak fungiert als Berichterstatter. Weitere Teilnehmer sind die Jugendreferenten Ing. Walter Ertl (Burgenland), Wilfried Weißgärber (Niederösterreich), Bernhard Krugfahrt (Steiermark) und Richard Fischer (Vorarlberg). Der Kärntner Landesfeuerwehrkommandant Peter Gradnitzer ist als Beobachter anwesend. Ein gegenseitiges Kennenlernen und Erfahrungsberichte leiten die österreichweite Zusammenarbeit ein. Nun ist es auch offiziell, dass in Vorarlberg acht Jugendgruppen mit 111 Mitgliedern existieren. Einhellig wird dem Präsidium des ÖBFV empfohlen, das von den LFV Burgenland, Niederösterreich und Steiermark bereits verwendete Feuerwehrkorpsabzeichen mit eingestelltem „J“ als bundeseinheitliches Feuerwehrjugendabzeichen einzuführen, ebenso ein emailliertes Korpsabzeichen mit eingestelltem „J“ an einer Lederschlaufe als Feuerwehrjugendführerabzeichen , wie es bereits in Niederösterreich getragen wird.

Der LFV Oberösterreich entsendet am 16. Oktober 1977 zur dritten Tagung der Jugendreferenten erstmals Gustav Kastner als offiziellen Vertreter

An der vierten Tagung am 12. Mai 1978 nimmt Adolf Schinnerl erstmals offiziell als Vertreter des LFV Salzburg teil. Dieser LFV übernimmt alle bisher getroffen bundeseinheitlichen Bestimmungen und Ausbildungsgrundlagen für seine gezielte Aufbauarbeit.

Nach fünf Jahren kann 1978 dem Bundesfeuerwehrtag in Wiener Neustadt mit Befriedigung von der erfolgreichen Aufbauarbeit in sechs Bundesländern berichtet werden. Das Verständnis für die Jugendarbeit in allen Landesfeuerwehrverbänden zu wecken, bleibt oberstes Ziel des Sachgebietes „Feuerwehrjugend“. 1978 wird mit der bundesweiten statistischen Erhebung der Jugendmitglieder und deren Aktivitäten begonnen.

Vom oberösterreichischen LFV wird 1979 Alfred Hacklmair als Jugendreferent nominiert. Er gleicht die bisherigen in Oberösterreich üblichen Aktivitäten der FJ den bundeseinheitlichen Bestimmungen an.

In der Präsidialsitzung des ÖBFV wird am 19. November 1979 Wilfried Weißgärber, LFV Niederösterreich, als Nachfolger von Erwin Nowak zum Sachbearbeiter des Sachgebietes 5.8 – Feuerwehrjugend – bestellt.

Von 1980 an wird der Jugendreferent des Südtiroler Landesfeuerwehrverbandes zu den Sitzungen des Sachgebietes eingeladen. Luis Hochkofler aus Sarnthein kann am 26. April 1980 in Feldkirch erstmals in kameradschaftlicher Weise willkommen geheißen werden.

Von 1982 an beteiligt sich auch der LFV Tirol mit Rudolf Besler bzw. Josef Blaas an den Beratungen der Feuerwehrjugendreferenten (unabhängig von der Teilnahme des Landesfeuerwehrkommandanten Hermann Partl, der als ÖBFV-Referent schon bisher zuständig war).

Die Feuerwehrjugend Wien wird 1988 von Dr. Erwin Grestenberger erstmals im Kreise der Jugendreferenten vertreten.

Das Referat 5 „Feuerwehreinsatz und Ausbildung“ leitet ab dem Jahr 1993 LBD Ing. Manfred Seidl, Burgenland, und seit 1998 LBD-Stv. Ing. Herbert Schanda, Niederösterreich.

Ab 30. November 1996 setzt Dietmar Lederhaas, Steiermark, die Arbeit von Wilfried Weißgärber als Leiter des Sachgebietes 5.8 „Feuerwehrjugend“ fort.

Schließlich nimmt im Jahr 2002 auch der Landesfeuerwehrverband Kärnten offiziell die Feuerwehrjugendarbeit auf und entsendet seinen ersten Jugendreferenten Gottfried Klade in das Sachgebiet.

 

Männer ab zwölf

So früh mit der Heranbildung des Nachwuchses zu beginnen, beruht auf entwicklungspsychologischen Überlegungen: In der Zeit der Vorpubertät (meist bis zur Vollendung des 13. Lebensjahres) ist das Interesse für Technik, Sport, Wettbewerb, Kameradschaft und für die Erfüllung von „Männeraufgaben“ sehr groß. Dazu kommen großer Wissensdurst und große Lernfähigkeit. Die Feuerwehr mit ihrer starken technischen und kameradschaftlichen Ausrichtung kann die Interessen in besonders großem Maß befriedigen. Dadurch wird der Jugendliche bereits in dieser Altersstufe in der Feuerwehr verwurzelt und fühlt sich dort daheim. Kommen dann zwischen 15 und 20 Jahren andere Interessen, z. B. Sport, dazu, kann die Feuerwehr mit diesen Bereichen meist erfolgreich in Konkurrenz treten.

 

Verschiedenste Aktivitäten

1975 wird an der niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule der erste Jugendführerlehrgang durchgeführt, vom Landesfeuerwehrverband (LFV) Oberösterreich die Arbeitsanzüge für die Feuerwehrjugend (FJ) mit 50 % der Anschaffungskosten subventioniert, in der Steiermark für die FJ Dienstaltersabzeichen in Form von 3 mm breiten Silberborten (später rote Borten) auf den Aufschiebeschlaufen (eine Silberborte nach dem 1., zwei Borten nach dem 2. und drei nach dem 3. Dienstjahr) eingeführt.

Jugendmitglieder aus Oberösterreich renovierten in vier Turnussen den österreichisch-ungarischen Soldatenfriedhof Duino-Aurisina in Italien und aus der Steiermark in zwei Turnussen jenen in Fogliano di Redipuglia. Diese Aktivitäten werden innerhalb der Landesfeuerwehrverbände in verschiedenster Weise fortgesetzt.

 

Feuerwehrjugendleistungsbewerbe und Wissenstest

Die Bestimmungen für den Feuerwehrjugendleistungsbewerb werden gemeinsam mit der Internationalen Jugendleiterkommission erarbeitet. Bundeseinheitlich werden die Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze und Silber fixiert, der Unterschied besteht nur in den verschiedenen Landeswappen. Ab dem Jahr 1977 führen die LFV Burgenland, Niederösterreich und Steiermark die Feuerwehrjugendleistungsbewerbe nach den bundeseinheitlichen Bestimmungen durch, die anderen folgen später.

Gleichzeitig wird der vom niederösterreichischen Feuerwehrjugendausschuss erarbeitete Wissenstest für die FJ von allen LFV angenommen. Das Wissenstestabzeichen wird in den Stufen Bronze, Silber und Gold vergeben. Der Wissenstest wird jährlich durchgeführt. Naturgemäß wird er immer wieder ergänzt und neuen Erkenntnissen Rechnung getragen.

Der oberösterreichische LFV führt 1980 seinen FJ-Leistungsbewerb erstmals nach den bundeseinheitlichen Bestimmungen durch.

 

Bundesfeuerwehrjugendleistungswerb

Die erste Bundesausscheidung zur Teilnahme am ersten Internationalen FJ-Leistungsbewerb in Luxemburg wird am 23. April 1977 in Tulln durchgeführt. Daran beteiligen sich je zwei Gruppen aus dem Burgenland, Niederösterreich und Steiermark.

An der zweiten Bundesausscheidung 1979 in Lebring nehmen von den LFV Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark je drei Gruppen teil.

Ab der fünften Ausscheidung 1984 in Adnet, Salzburg, wird diese in Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerb umbenannt und den Bewerbern das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze mit dem Bundesadler zuerkannt. Von nun an wird der Bewerb im Zweijahre-Rhythmus jeweils in einem anderen Bundesland durchgeführt.

 

Internationale Kontakte

Vom 25. bis 29. September 1974 nehmen Erwin Nowak und Hans Köck als Delegierte des ÖBFV an der ersten vom CTIF einberufenen Jugendleitertagung in Niederfeulen, Luxemburg, teil. Sie sind maßgeblich an der die künftige Arbeit der Jugendleiterkommission bestimmenden Resolution an den Permanenten Rat des CTIF beteiligt. Das ist der Start für einen regen gegenseitigen Austausch von Gruppen zu Lagern und Bewerben.

Nach dem Ausscheiden von Hans Köck entsendet der ÖBFV Hermann Partl, später Wilfried Weißgärber für Erwin Nowak, in dieses Gremium.

Neue Wege wählt man 1985 für das Jugendforum, welches im Rahmen der CTIF-Veranstaltungen in Vöcklabruck unter der Federführung von Adolf Schinnerl, LFV Salzburg, mit den Jugendlichen und deren Betreuern getrennt durchgeführt wird. Zum besseren Kennenlernen wird es auf mehreren Ebenen abgehalten. In dem in vier Sprachgruppen geteilten Forum erarbeiten die Jugendlichen ihre Vorstellungen und die Jugendbetreuer legen ihre Standpunkte über Ausbildung und Erziehung sowie Betreuung dar. Schließlich werden die Jugendfeuerwehren Europas der internationalen Öffentlichkeit vorgestellt, die Ergebnisse der Diskussion auf Jugendbetreuer- und Jugendfeuerwehrmänner-Ebene dargelegt und dokumentiert. Erfreuliches Ergebnis: Die Jugend hat sich für Verantwortung und Qualität ausgesprochen. Man muss aber auch zur Kenntnis nehmen, dass diese lebendige Art des Forums im Rahmen der Wettbewerbe für die Jugendlichen eine Überforderung darstellt und der Teilnehmerkreis auch nicht repräsentativ für die jeweilige Nation ist.

Nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden von CTIF-Vizepräsident Henry Funk, Luxemburg, als Vorsitzender der Jugendleiterkommission üben diese Funktion von 1989 bis 1991 ÖBFV-Präsident Sepp Kast und von 1991 bis 2003 Dr. Alfred Zeilmayr in ihrer Eigenschaft als CTIF-Vizepräsidenten (Zeilmayr auch als CTIF-Generalsekretär 1997-2003) aus. Sie bemühen sich um den weiteren Ausbau der internationalen Kontakte.

Da die im Rahmen der Internationalen Jugendfeuerwehrwettbewerbe durchgeführten Jugendforen keinen nachhaltigen Erfolg gebracht haben, werden ab 1993 von der CTIF-Jugendleiterkommission Symposien zur Aufarbeitung jugendrelevanter Themen veranstaltet. Das III. Internationale Symposium wird vom 15. bis zum 19. Mai 1996 zum Thema „Jugendbetreuer“ in Wels durchgeführt. 78 Delegierte aus 17 Nationen nehmen daran teil. Wels ist auch vom 1. bis zum 4. Juni 2000 Gaststadt des V. Symposiums mit dem Thema „Integration der Jugend in die Feuerwehr“ für 70 Delegierte aus 17 Nationen.

In der Nachfolge von Wilfried Weißgärber vertritt seit 2004 Sachgebietsleiter Dietmar Lederhaas, LFV Steiermark, den ÖBFV in der Jugendleiterkommission.

Den Vorsitz in der Kommission übergibt Dr. Alfred Zeilmayr im September 2003 an den Luxemburger Joseph Tholl. Ebenfalls ab September 2003 ist Anton Brandauer, Landesfeuerwehrkommandant von Salzburg und ÖBFV-Vizepräsident, als neuer CTIF-Vizepräsident für dieses Gremium zuständig.

 

Internationale Jugendfeuerwehrwettbewerbe

Luxemburg ist in Europa Vorreiter in der Feuerwehrjugendarbeit. Der Verband wird daher mit der Austragung des ersten Internationalen Jugendfeuerwehrbewerbes in Ettelbrück vom 20. bis zum 24. Juli 1977 beauftragt. Aus Österreich nehmen die Jugendgruppen aus Girm, Burgenland, und Kalsdorf, Steiermark, teil.

1979 übernimmt Österreich den ehrenvollen Auftrag, den zweiten Internationalen Bewerb durchzuführen. Perchtoldsdorf bei Wien bietet den Teilnehmern ideale Voraussetzungen. Die Gruppe Kalsdorf, Steiermark, geht als Sieger hervor. Bei den späteren Bewerben sieht man immer wieder eine österreichische Jugendgruppe auf dem Siegerpodest.

Vöcklabruck in Oberösterreich ist 1985 Austragungsort der V. Jugendfeuerwehrwettkämpfe, diesmal im Rahmen der VIII. Internationalen Feuerwehrwettkämpfe. 2003 werden im steirischen Kapfenberg die XIV. Jugendfeuerwehrwettbewerbe durchgeführt.

Der ÖBFV ist auch federführend bei der Durchführung der Internationalen Jugendfeuerwehrbewerbe, als internationaler Bewerbsleiter fungiert Willi Weißgärber von 1979 bis 2003 und seither Ignaz Mascha, beide vom NÖ Landesfeuerwehrverband.

 

Werbewirksame Präsentation

Im Rahmen der internationalen Ausstellung für Brand- und Katastrophenschutz „Die Feuerwehr – Schutz und Hilfe“ 1982 in Ried, Oberösterreich, präsentiert sich die österreichische Feuerwehrjugend unter dem Motto „Die Feuerwehrjugend – lebendig – bewährt – kameradschaftlich“. Schwerpunkt dieser viel beachteten Schau ist die feuerwehrfachliche Ausbildung und die sinnvolle Freizeitgestaltung der FJ-Mitglieder.

Ein Werbefilm mit dem Titel „Männer ab zwölf“ wird 1983 erstellt.

1994 wird ein neuer Werbefilm „Feuerwehrjugend – ein starkes Stück Freizeit“ gedreht.

Seit 2001 findet man die Feuerwehrjugend im Internet unter „COOLE KIDS“.

 

Mädchen in der Feuerwehrjugend

Als 1977 die Teilnahme von Mädchen an Internationalen FJ-Bewerben zur Sprache kommt, wird diese von den österreichischen und französischen Delegierten abgelehnt. Die Mehrheit beschließt aber die Möglichkeit von geschlossenen Mädchenmannschaften unter Aufsicht von weiblichen Begleitpersonen. In Österreich wird die Frage weiterhin zwiespältig behandelt.

Für den 22. und 23. September 1995 lädt das ÖBFV-Sachgebiet zu einer Klausurtagung ein, um die Mädchen-Frage zu beraten. Die Jugendverantwortlichen der Landesfeuerwehrverbände beraten das Thema in fünf Arbeitskreisen.

Zu diesem Zeitpunkt gibt es in Österreich in 47 von 1.542 Jugendgruppen auch Mädchen als Mitglieder, die meisten in der Steiermark mit 26, gefolgt von Niederösterreich mit 15. Im Burgenland sind es drei, in Vorarlberg zwei und in Salzburg eine Jugendgruppe. Von den 14.391 Jugendmitgliedern sind aber nur 157 Mädchen. Die Gesetzgebung der Länder Burgenland, Niederösterreich, Salzburg und Tirol ermöglichen das, jene von Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg nicht, obwohl es bei diesen weibliche Jugendmitglieder gibt.

Themen der Arbeitskreis sind:

  1. Aufnahmekriterien für Mädchen in die Feuerwehrjugend
  2. Gruppenführung mit Mädchen
  3. Gruppenverhalten nach außen
  4. Ausbildung der Gruppenführer/innen
  5. Dienstordnung - Bewerbsbestimmungen

Die wesentlichsten Ergebnisse sind:

Die Aufnahme von Mädchen in die Feuerwehrjugend wird befürwortet.

Räumlichkeiten: Empfohlen werden getrennte Umkleideräume und Sanitäranlagen. Nehmen an einem Zeltlager Jugendliche verschiedenen Geschlechts teil, hat die Zuweisung der Zelte nach Geschlechtern getrennt zu erfolgen und müssen gesonderte Waschgelegenheiten und Toiletten zur Verfügung stehen.

Empfohlen wird, zur Verstärkung des Feuerwehrjugendführers entweder eine Feuerwehrjugendführerin oder zumindest eine weibliche Begleitperson bei verschiedenen Aktivitäten (Jugendlager, Wanderungen, usw.) einzubinden.

Diese Begleitpersonen sollten auch Feuerwehrmitglieder sein.

Die Ausbildungsinhalte und –Ziele bleiben unverändert.

Bei Führung von gemischten Gruppen ist das den Eltern bekannt zu geben.

Ziele des jeweiligen Jugendschutzgesetzes sind zu beachten.

Die Ergebnisse werden dem Präsidium des ÖBFV vorgetragen, verwirklicht werden können sie jedoch nur von den Landesfeuerwehrverbänden und den einzelnen Feuerwehren.

In der Mitgliederstatistik werden Mädchen von 1997 an gesondert erfasst.

 

Aufnahme 10-Jähriger

Der Landesfeuerwehrverband von Niederösterreich setzt 1997 das Mindestalter für Jugendmitglieder mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr fest. Der Landesfeuerwehrverband von Oberösterreich folgt diesem Beispiel 1998 und Salzburg 2003, die anderen Landesfeuerwehrverbände bleiben beim Eintrittsalter von zwölf Jahren.

 

Mitgliederentwicklung

 

 Jahr Mitglieder
 gesamt
 davon
 Mädchen 
 Überstellung in den 
 Aktivstand 
 davon
 Mädchen 
 1974 6098 *)  *)  
 1977 6870 *)  *)  
 1978 7498 *)  1072 
 1979 7549 *)  1822 
 1980 7287 *)  1817 
 1981 7738 *)  1571 
 1982 8119 *)  1850**) 
 1983 8553 *)  2129 
 1984 8619 *)  2220 
 1985 9005 *)  1938 
 1986 9020 *)  2386 
 1987 8954 *)  2491 
 1988 9434 *)  2099 
 1989 9662 *)  2330 
 1990 9796 *)  2190 
 1991 10319 *)  2116 
 1992 11219 *)  2112 
 1993 12646 *)  2336 
 1994 14242 *)  2303 
 1995 15106 154 2790 
 1996 15602 438 2708 
 1997 15866 599 3602 
 1998 17183 1019 2351 
 1999 18035 1207 3370 
 2000 18338 1334 2311 
 2001 20248 1842 3768 
 2002 20442 2079 4068 
 2003 24253 2646 3894 326
 2004 26764 3219 4395 349 

*) nicht erhoben
**) errechneter Durchschnitt

 

Reihe der Bundesausscheidungen (1977-1982) bzw.
Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerbe (ab 1984)
Durchführungsorte und die Siegergruppen

1. Bewerb:

1977  - Tulln, Niederösterreich 

1. Kalsdorf, Steiermark
2. Girm, Burgenland
3. Allentsteig, Niederösterreich

2. Bewerb:

1979 - Lebring, Steiermark 

1. Hainfeld, Niederösterreich
2. Kalsdorf, Steiermark
3. Oberalm, Salzburg

3. Bewerb: 

1980 Obertraun, Oberösterreich 

1. Neckenmarkt, Burgenland
2. St. Peter am Hart, Oberösterreich
3. Weeg, Oberösterreich

4. Bewerb:

1982 Eisenstadt, Burgenland 

1. St. Peter am Hart, Oberösterreich
2. Pöndorf, Oberösterreich
3. Maria Hof, Steiermark

5. Bewerb:

1984 Adnet, Salzburg

1. Erdmannsdorf, Oberösterreich
2. Pinkafeld, Burgenland
3. Dobersberg, Niederösterreich

6. Bewerb:

1986 Feldkirch, Vorarlberg 

1. Kalsdorf, Steiermark
2. Ruprechtshofen, Niederösterreich
3. St. Peter am Hart, Oberösterreich

7. Bewerb:

1988 Mistelbach, Niederösterreich 

1. Neckenmarkt, Burgenland
2. Oberbairing, Oberösterreich
3. Tarsdorf, Oberösterreich

8. Bewerb:

1990 Schwaz, Tirol 

1. Pöndorf, Oberösterreich
2. Summerau, Oberösterreich
3. Kalsdorf, Steiermark

9. Bewerb:

1992 Knittelfeld, Steiermark 

1. Summerau, Oberösterreich
2. Erdmannsdorf, Oberösterreich
3. Ibm, Oberösterreich

10. Bewerb:

1994 Vöcklabruck, Oberösterreich 

1. Tragwein, Oberösterreich
2. St. Martin im Mühlkreis, Oberösterreich
3. Weeg, Oberösterreich

11. Bewerb:

1996 Pinkafeld, Burgenland 

1. St. Martin im Mühlkreis, Oberösterreich
2. Erdmannsdorf, Oberösterreich
3. Niederwaldkirchen, Oberösterreich

12. Bewerb:

1998 Saalfelden, Salzburg 

1. St. Martin im Mühlkreis, Oberösterreich
2. Hinterberg, Oberösterreich
3. Niederwaldkirchen, Oberösterreich

13. Bewerb:

2000 Hohenems, Vorarlberg 

1. Tragwein, Oberösterreich
2. Hinterberg, Oberösterreich
3. Perchtoldsdorf, Niederösterreich

14.Bewerb:

 2002 Mistelbach, Niederösterreich 

1. Kürnberg, Niederösterreich
2. Perchtoldsdorf, Niederösterreich
3. Hinterberg, Oberösterreich

15. Bewerb:

2004 Wörgl, Tirol 1. Tragwein, Oberösterreich
2. Winden-Windegg, Oberösterreich
3. Hinterberg, Oberösterreich

 

Reihe der Internationalen Jugendfeuerwehrwettbewerbe und Erfolge der österreichischen Teilnehmergruppen:

1.Bewerb:

1977 Ettelbrück, Luxemburg

3. Girm, Burgenland

2.Bewerb:

1979 Perchtoldsdorf, Österreich

1. Kalsdorf, Steiermark

3. Bewerb:

1981 Böblingen, Deutschland

1. Neckenmarkt, Burgenland
2. St. Peter am Hart, Oberösterreich

4. Bewerb:

1983 Veldhoven, Niederlande

2. Pöndorf, Oberösterreich
3. St. Peter am Hart, Oberösterreich

5. Bewerb:

1985 Vöcklabruck, Österreich

1. Erdmannsdorf, Oberösterreich

6. Bewerb:

1987 Havlickuv-Brod, CSSR

3. Ruprechtshofen, Niederösterreich

7. Bewerb:

1989 Warschau, Polen

1. Neckenmarkt, Burgenland

8. Bewerb:

1991 Lappeenranta, Finnland

2. Pöndorf, Oberösterreich

9. Bewerb:

1993 Berlin, Deutschland

1. Erdmannsdorf, Oberösterreich
3. Summerau, Oberösterreich

10. Bewerb:

1995 Arco, Italien

1. Tragwein, Oberösterreich
2. St. Martin im Mühlkreis, Oberösterreich

11. Bewerb:

1997 Herning, Dänemark

1. Tragwein, Oberösterreich
2. St. Martin im Mühlkreis, Oberösterreich
3. Erdmannsdorf, Oberösterreich

12. Bewerb:

1999 Altkirch, Frankreich

1. Hinterberg, Oberösterreich
2. Tragwein, Oberösterreich
3. St. Martin im Mühlkreis, Oberösterreich

13. Bewerb:

2001 Kuopio, Finnland

2. Tragwein, Oberösterreich

14. Bewerb:

2003 Kapfenberg, Österreich

1. Kürnberg, Niederösterreich
3. Dirnbach, Steiermark

15. Bewerb:

2005 Varazdin, Kroatien

1. Tragwein, Oberösterreich
2. Winden-Windegg, Oberösterreich
3. Kürnberg, Niederösterreich

 

Quellen:

Protokolle und Rundschreiben des ÖBFV-Sachgebietes 5.8 „Feuerwehrjugend“

Literatur:

Manfred Muhr, Ing. Harald Ribitsch, Adolf Schinnerl: „100 Jahre Salzburger Landesfeuerwehrverband 1881-1981“.

Peter Krajasich und Roland Widder: „Die Freiwilligen Feuerwehren des Burgenlandes“, 1983.

Günter Treffer, „Das große steirische Feuerwehrbuch“, Verlag Brandstätter, 1984.

Josef Gaich, „25 Jahre Bezirks-Feuerwehrjugend Deutschlandsberg 1975-1985“

Günter Schneider und Hans Schneider in „Das große niederösterreichische Feuerwehrbuch“, Verlag Brandstätter, 1986.

Festschrift „125 Jahre O.ö. Landes-Feuerwehrverband 1869-1994“, 1994.

„Der Salzburger Florian“, Nr. 05/2003 „Die Feuerwehrjugend – Ein starkes Stück Freizeit“, 25 Jahre Salzburger Feuerwehrjugend 1978-2003.

„die österreichische Feuerwehr“, Nr. 01/2004, „30 Jahre Sachgebiet Feuerwehrjugend“, „Story eines Erfolges“

Diverse Berichte in den Fachzeitschriften der Landesfeuerwehrverbände.

Statistische Unterlagen 1995-2004, des ÖBFV-Sachgebiet 5.8.Feuerwehrjugend, Sachgebietsleiter OBR Dietmar Lederhaas.

 

Persönliche Mitteilungen:

Josef Blaas für Tirol.

Richard Fischer für Vorarlberg.

Roman Felsner für Kärnten.

Erwin Nowak für den ÖBFV.

Dr. Alfred Zeilmayr für den ÖBFV und das CTIF

 

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  1. BRdÖBFV Adolf Schinnerl, Adnet, Leiter des ÖBFV-Sachgebietes 1.5 Feuerwehrgeschichte und Dokumentation.

 

Ablage unter: Jugend

 

Handbuch zur Feuerwehrgeschichte - Ausgabe: September 2005/2