Die Beschreibung

Mit einer professionellen Kommunikation – sei es direkt in die Öffentlichkeit, über Medien oder intern mit den eigenen Mitgliedern – steht und fällt das Ansehen einer Institution. Das trifft auch auf die Feuerwehr zu. Über Einsätze, Übungen oder Veranstaltungen wird im Internet, in Printmedien, im Fernsehen und im Radio täglich berichtet.
Die Öffentlichkeitsarbeiter der österreichischen Feuerwehren sind diejenigen, die durch Texte, Fotos, Videos oder Interviews diese Berichterstattung ermöglichen.
Das zweitägige interaktive Fachseminar Public Relations des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, welches nun bereits zum dritten Mal stattfindet, soll dazu beitragen, die Öffentlichkeitsbeauftragten zu informieren, mit Experten zu vernetzen, in einen gemeinsamen Austausch zu bringen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und aktuelle Themen zu diskutieren.

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Die Zielgruppe

Zielgruppe dieses zweitägigen ÖBFV-Fachseminars sind PR Experten bzw. mit der Öffentlichkeitsarbeit vertraute und erfahrene Mitglieder aus der Feuerwehr. Des Weiteren sind die Inhalte auch für Führungskräfte (ab ABI) empfehlenswert.

Die maximale Teilnehmerzahl ist mit 28 Personen limitiert! Das Fachseminar kann ab 25 Anmeldungen stattfinden.

Kosten: €387,- (inkl. MwSt.) pro TeilnehmerIn

Das Programm

Tag 1:

  • 08:30   Administration (Andreas Rieger, ÖBFV)
  • 08:35   Eröffnung (Robert Mayer, Feuerwehrpräsident)
  • 08:45   Einführung in das Fachseminar und Vorstellungsrunde (Andreas Rieger, ÖBFV)
  • 09:30   Ziele der Öffentlichkeitsarbeit bis 2027 (Andreas Rieger, ÖBFV)
  • 10:00   Pause
  • 10:15   Vom Feuerlöscher zum Brandschutzkonzept – die Bedeutung von präventiver
    Krisenkommunikation (Lisa Grohs, Wien Energie)
  • 11:15   Freiwilligenmanagement LFV OÖ (Markus Voglhuber, LFV OÖ)
  • 12:15   Mittagspause
  • 13:00  Social Media und neue Medien – wo muss die Feuerwehr sein? (Marcel Kilic, Ö3)
  • 14:15   Pause
  • 14:30   allgemeiner Rechtsrahmen für Veröffentlichungen in Medien (Dr. Michael Borsky, Ruggenthaler, Rest & Borsky
    Rechtsanwälte OG)
  • 17:00   Ende Tag 1
  • 19:00   gemeinsames Abendessen auf Einladung des ÖBFV

Tag 2:

  • 08:00   Administration (Andreas Rieger, ÖBFV)
  • 08:05  medialer Hotspot: Unwetter in Kärnten (Martin Sticker, KLFV)
  • 09:00   Krisenberichterstattung (Christian Wehrschütz, ORF)
  • 10:00   Pause
  • 10:15   Die Krisenkommunikation des Bundesheers (Michael Bauer, ÖBH)
  • 11:15   Basics der Videogestaltung (Andreas Rieger, ÖBFV)
  • 11:45   Mittagspause
  • 12:30   Überholt die Satire die Realität? (Interview mit Fritz Jergitsch, Die Tagespresse)
  • 13:45   Workshop: „Zum Interview – vor!“ – so gelingt der Medienauftritt (Kathrin Ditz, VISIOCONSULT Ges.m.b.H.)
  • 15:00   Pause
  • 15:15    Auswertung, Präsentation, Nachbesprechung des Interviewtrainings
  • 16:30   Seminarschlussbesprechung, Feedback
  • 17:00   Ende Fachseminar

(geringfügige Änderungen möglich)

Die Vortragenden

Mag. Michael Bauer, geb. 1965 in Wien, hat die Ausbildung zum Berufsoffizier an der Theresianischen Militärakademie sowie das Studium der Politikwissenschaften an der Universität Wien abgeschlossen. Oberst Bauer ist seit 2009 Ministeriumssprecher des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Zudem ist er Lektor für Krisenkommunikation an der Donau-Uni Krems und der FH Campus Wien.

Dr. Michael Borsky ist Rechtsanwalt in Wien und schwerpunktmäßig im Medienrecht und im Datenschutz tätig. Er ist zudem Lektor für Medienrecht an der Universität Wien, der FH Wien und der Österreichischen Medienakademie sowie Mitglied des Redaktionsbeirats der Fachzeitschrift „Medien und Recht“.

MMag. Kathrin Ditz, Eigentümerin der VISIOCONSULT GmbH, ist seit 28 Jahren selbständige Kommunikationstrainerin in den Bereichen Rhetorik, Präsentation, Medien- und Wahlkampfauftritte. Sie hat bereits einige Publikationen veröffentlicht, darunter vieles zu ihrem Schwerpunktthema „impression management“. Zudem ist sie Moderatorin von Teamtrainings und Trainerin für innerbetriebliche Fortbildungsprogramme. Sie hat das Studium der Handels- und Betriebswirtschaft an der WU Wien und Psychologie an der Universität Wien absolviert, zudem hat Ditz die Trainerausbildung in Rhetorik, Moderation, Gruppendynamik und Körpersprache, des Weiteren die Ausbildung „Communication Strategies“ an der New York Stern University.

Mag. Lisa Sophie Grohs, MA kommuniziert seit zehn Jahren für Unternehmen der öffentlichen Infrastruktur. Seit zwei Jahren leitet sie als Unternehmenssprecherin das Content- und Channelmanagement von Wien Energie. Damit verantwortet die studierte Publizistin die Öffentlichkeits- und Medienarbeit, interne Kommunikation, Social Media und Corporate Publishing von Österreichs größtem Energiedienstleister. Nicht erst seit der aktuellen Energiekrise steht Krisenkommunikation dabei stark im Fokus.

Fritz Jergitsch (*1991) gründete 2013 das Satiremagazin „Die Tagespresse“. Das Projekt wurde 2015 mit dem Österreichischen Kabarettpreis (Sonderpreis) ausgezeichnet. Daneben arbeitet er zeitweise für andere Medien als freier Autor an diversen Produktionen oder Projekten mit (ORF, Puls 4, Falter). Jergitsch studierte in Utrecht Volkswirtschaft.

Ing. Marcel Kilic, MSc, MA – selbst aktives Feuerwehrmitglied – ist Moderator bei Hitradio Ö3, Marketing-Berater sowie Moderator des Feuerwehr-Podcasts Blaulichthelden. Er unterstützt Organisationen und Unternehmen bei ihrer plattformübergreifenden Content-Strategie und der Produktion von Corporate-Podcasts. Dabei vereint er die Bereiche Marketing, Technik sowie Psychologie, um Mehrwert für ihre Zielgruppen zu generieren. Marcel Kilic wurde für seine Arbeiten mehrfach journalistisch ausgezeichnet.

Andreas Rieger, MA war zehn Jahre selbständig als Film- und Videoproduzent. Dabei war er als Kameramann, Cutter, Redakteur und Regisseur sowie als Sprecher tätig. Berufsbegleitend studierte BR Rieger an der FH JOANNEUM in Graz „Public Communication“. Er war maßgeblich an der Gründung der ÖBFV Medien GmbH (FEUERWEHR.AT) im Jahr 2016 beteiligt, deren Geschäftsführung er im Jahr 2017 übernommen hat. Bereits seit dem Jahr 2014 ist er als Sprecher des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes aktiv.

Ehrenamtlich engagiert er sich als Abschnittsfeuerwehrkommandant in Graz.

Martin Sticker ist Vorsitzender des Unterausschusses Öffentlichkeitsarbeit beim Kärntner Landesfeuerwehrverband und Pressesprecher der Kärntner Feuerwehren. In seiner Funktion ist er auch Gastvortragender an der Landesfeuerwehrschule Kärnten sowie Redaktionsmitarbeiter für den Kärnten-Teil im Feuerwehrfachmagazin FEUERWEHR.AT. Beruflich beim Halbleiterkonzern Infineon Technologies AG beschäftigt, fungiert er als Führungskraft der Betriebsfeuerwehr Infineon Technologies AG Villach und ist auch für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Betriebsfeuerwehr zuständig. In seiner Freizeit engagiert er sich seit über 30 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Jakob im Rosental, wo er zahlreiche Führungsfunktionen innehatte.

Markus Voglhuber, MSc, Jahrgang 1975, hat eine Ausbildung im technischen Verkauf sowie in Medieninformatik absolviert sowie Kommunikation und Management an der Donau-Universität Krems studiert.

Im Oberösterreichischen Landes-Feuerwehrverband ist er seit 2005 tätig. Nach verschiedenen Stationen im Landesfeuerwehrkommando ist er seit 2019 Leiter des Geschäftsbereichs Verbandsorganisation und Assistenz, als solcher verantwortlich für die Fachbereiche Freiwilligenmanagement, Marketing & Kommunikation, Assistenz & Organbetreuung sowie das Verbandscontrolling. Zudem ist Voglhuber Leiter des Arbeitsausschusses der Landes-Feuerwehrleitung für Freiwilligkeit und Ehrenamt.

Mag. Christian Wehrschütz, „überzeugter Steirer“ und Balkan-Experte, ist seit November 1999 ORF-Korrespondent in Belgrad (Serbien), seit 2014 auch in Kiew (Ukraine). Nach der Ausbildung zum Milizoffizier absolvierte er sein Jusstudium in Graz. Zahlreiche internationale Fort- und Weiterbildungen hat Christian Wehrschütz im Laufe seiner Karriere abgeschlossen, was ihm auch umfangreiche Fremdsprachenkenntnisse eingebracht hat.

Seit Mitte Februar 2022 berichtet Christian Wehrschütz von allen Brennpunkten der Ukraine, einschließlich Krim und des Donbas während des Krieges.

Christian Wehrschütz ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Ehrungen, darunter der Österreichische Staatspreis für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung (2000), die Wahl zum Journalisten des Jahres in Anerkennung seiner Arbeit in der Ukraine (2014) oder ein Romy-Sonderpreis (2022).

Die Anmeldung

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