Vor 40 Jahren brannte die Österreichische Nationalbank

Vor 40 Jahren am 30. August 1979 brannte die Österreichische Nationalbank – Ursache war vermutlich eine glimmende Zigarette, die Brandmeldeanlage war zumindest teilweise abgeschaltet. Die Flammen konnten sich wegen der damals schwachen brandschutztechnischen Ausstattung des Gebäudes rasch ausbreiten.

„Leuteln, bleibt’s nur stehen, am Abend werden die schwarzen Tausender um 700 Schilling verkauft!“ Obwohl die wichtigste Bank Österreichs – die Nationalbank am Otto-Wagner Platz in Flammen stand, verließ die Schaulustigen der Humor nicht. Nicht einmal um 4 Uhr Früh. Das Unglück nahm jedoch schon früher seinen Lauf, wie ein Bericht eines Feuerwehroffiziers Monate später beschreibt: ein Wachmann dürfte eine glimmende Zigarette in einem Waschraum im 5. Stock vergessen haben. Die heiße Glut fiel in einen Mistkübel, der fing Feuer und die Flammen breiteten sich über eine Oberlichte auf das 5. Stockwerk und über die Holz-Unterkonstruktion einer Eternit-Fassade über einen Lichthof bis auf das Dach aus.

Um 02:42 Uhr bleibt die Uhr im großen Sitzungssaal im 5. Stock stehen – zu diesem Zeitpunkt wüteten die Flammen noch unentdeckt. Elf Minuten später läuft bei der Polizei eine Störungsmeldung des Sicherheitsalarms ein. Die Besatzung des zum Bankgebäude geschickten Polizeifahrzeugs bemerkt den Brand und veranlasst um 02:58 Uhr die Alarmierung der Feuerwehr. Nur sechs Minuten nach der Alarmierung trifft die erste Löschbereitschaft mit fünf Fahrzeugen am Einsatzort ein. Zu diesem Zeitpunkt ist beim Haupteingang lediglich wenig Rauch wahrzunehmen. Nach einer ersten, raschen Erkundung ist aber klar: der 5. Stock steht innenhofseitig bereits in Flammen. Sofort wird mit mehreren Löschleitungen in das Gebäude vorgedrungen und die Alarmstufen 2 und 3 ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits eine Löschwasserversorgung von 10.000 Liter pro Minute notwendig. Die nahe der Bank gelegenen Hydranten sind bald ausgelastet. Die Löschwasserversorgung muss von weiter entfernten Hydranten aufgebaut werden und die Wasserwerke erhöhen den Wasserdruck.

Zwischen 03:24 und 04:13 Uhr wird die Alarmstufe weiter auf 4, dann 5 und schließlich auf 6 erhöht. Aufgrund eines Tankwagenunfalls zeitgleich mit dem Nationalbankbrand sind nun alle sieben damals verfügbaren Löschbereitschaften im Einsatz. Die Feuerwachen werden bereits durch dienstfreie Mannschaften nachbesetzt.

„Leuteln, bleibt’s nur stehen, am Abend werden die schwarzen Tausender um 700 Schilling verkauft!“ Obwohl die wichtigste Bank Österreichs – die Nationalbank am Otto-Wagner Platz in Flammen stand, verließ die Schaulustigen der Humor nicht. Nicht einmal um 4 Uhr Früh. Das Unglück nahm jedoch schon früher seinen Lauf, wie ein Bericht eines Feuerwehroffiziers Monate später beschreibt: ein Wachmann dürfte eine glimmende Zigarette in einem Waschraum im 5. Stock vergessen haben. Die heiße Glut fiel in einen Mistkübel, der fing Feuer und die Flammen breiteten sich über eine Oberlichte auf das 5. Stockwerk und über die Holz-Unterkonstruktion einer Eternit-Fassade über einen Lichthof bis auf das Dach aus.

Um 02:42 Uhr bleibt die Uhr im großen Sitzungssaal im 5. Stock stehen – zu diesem Zeitpunkt wüteten die Flammen noch unentdeckt. Elf Minuten später läuft bei der Polizei eine Störungsmeldung des Sicherheitsalarms ein. Die Besatzung des zum Bankgebäude geschickten Polizeifahrzeugs bemerkt den Brand und veranlasst um 02:58 Uhr die Alarmierung der Feuerwehr. Nur sechs Minuten nach der Alarmierung trifft die erste Löschbereitschaft mit fünf Fahrzeugen am Einsatzort ein. Zu diesem Zeitpunkt ist beim Haupteingang lediglich wenig Rauch wahrzunehmen. Nach einer ersten, raschen Erkundung ist aber klar: der 5. Stock steht innenhofseitig bereits in Flammen. Sofort wird mit mehreren Löschleitungen in das Gebäude vorgedrungen und die Alarmstufen 2 und 3 ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits eine Löschwasserversorgung von 10.000 Liter pro Minute notwendig. Die nahe der Bank gelegenen Hydranten sind bald ausgelastet. Die Löschwasserversorgung muss von weiter entfernten Hydranten aufgebaut werden und die Wasserwerke erhöhen den Wasserdruck.

Zwischen 03:24 und 04:13 Uhr wird die Alarmstufe weiter auf 4, dann 5 und schließlich auf 6 erhöht. Aufgrund eines Tankwagenunfalls zeitgleich mit dem Nationalbankbrand sind nun alle sieben damals verfügbaren Löschbereitschaften im Einsatz. Die Feuerwachen werden bereits durch dienstfreie Mannschaften nachbesetzt.

Die Flammen tauchen an immer mehr Fenstern auf, das Feuer breitet sich unvorhersehbar und den bisherigen Branderfahrung widersprechend aus. Deshalb wird in der Erstphase auch ein Anschlag in die taktischen Überlegungen der Feuerwehroffiziere einbezogen. Ursache dafür sind aber brandschutztechnische Mängel. Speziell ein Aktenaufzug, ein Paternoster mit Holzkabinen, Lüftungsleitungen ohne Brandschutzklappen und zu schwach dimensionierte brandhemmende Türen tragen zur raschen Brandausbreitung bei. Herabfallende, brennende Teile setzen schließlich den überdachten Lichthof über der Kassenhalle in Brand.

Das Alte AKH grenzt an zwei Seiten an das Gebäude der Nationalbank. Damals, 1979, waren die Krankenzimmer noch mit Patientinnen und Patienten belegt. Es bestand keine unmittelbare Gefahr, dennoch wurden zwei Löschgruppen zur Absicherung eingesetzt. Der Brand konnte so weit unter Kontrolle gehalten werden, dass keine Evakuierung notwendig wurde.

Zu diesem Zeitpunkt unterstützen bereits auch 50 Pioniere der Luftschutztruppe des Bundesheeres die Feuerwehr im Hintergrund und die ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren kommen an den Einsatzort. Die Einsatzkräfte kämpfen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Flammen. In dem Gebäude werden zahlreiche Löschleitungen gelegt, von außen wird mit Drehleitern und Wasserwerfern gearbeitet. Zur Unterstützung der Löscharbeiten auf dem Dach wird ein „Condor-Wasserwerfer“ der Flughafenfeuerwehr Schwechat eingesetzt. Der konzentrierte Einsatz zeigt nun Wirkung; die Flammen können Raum für Raum, Stockwerk für Stockwerk zurückgedrängt werden. Es gelingt auch die Banknotendruckerei vor den Flammen zu bewahren.

Ab 08:45 Uhr können Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren und Bundesheer-Angehörige langsam abrücken. Bis zur tatsächlichen Meldung „Brand aus“ dauert es noch bis 13:53 Uhr. Danach sind noch langwierige Nachlösch- und Aufräumarbeiten bis in die Abendstunden notwendig.

Die Berufsfeuerwehr Wien hatte in dieser Nacht 383 Mann, davon 323 unter Atemschutz, 51 Löschfahrzeuge und 25 Sonderfahrzeuge im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Schwechat unterstützte die Wiener Kollegen mit zwei Tanklöschfahrzeugen, die Flughafenfeuerwehr mit dem „Condor-Wasserwerfer“ und zwei Großtankfahrzeugen. Einige Feuerwehrleute mussten in den bereitstehenden Ambulanzen mit Rauchgasvergiftungen behandelt und ins Spital gebracht werden. Dank des Einsatzes der Feuerwehrleute konnte das Stahlbetonskelett des Gebäudes vor größerem Schaden bewahrt werden. Andernfalls wäre das Haus zumindest teilweise eingestürzt.

Nach dem Brand wurde die Nationalbank umgebaut und instandgesetzt. Während dieser Zeit waren die Büros im damals leerstehenden Grand Hotel am Kärntner Ring untergebracht. Erst fünf Jahre nach dem Brand, also 1984, konnten wieder alle Dienststellen in das Gebäude am Otto-Wagner-Platz zurückkehren.

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