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Prüfstelle für Brandschutztechnik

Die Prüfstelle f. Brandschutztechnik wurde 1951 als Teilorganisation des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (direkt dem Präsidium unterstellt) gegründet.

Die Geschäftsführung befindet sich in Wien. Weiters sind 8 Außenstellen in den Bundesländern vorhanden. Die Prüfungen werden von (derzeit) ca. 55 Prüfern, welche generell entweder aktive Berufsfeuerwehroffiziere oder leitende Offiziere der Landesfeuerwehrschulen sind, in ganz Österreich, durchgeführt.

Seit 1. Jänner 1997 ist die Prüfstelle für Brandschutztechnik eine GesmbH., wobei der ÖBFV als alleiniger Eigentümer fungiert. Der Aufsichtsrat der GesmbH. besteht aus dem Präsidenten des ÖBFV, zwei Landesbranddirektoren und dem Finanz- und Rechtsreferenten.

Die Prüfstelle für Brandschutztechnik hat als eine der ersten österreichischen Prüfstellen im Mai 1993 um Akkreditierung als Prüf- und Überwachungsstelle gemäß Österr. Akkr.Ges. 1992 und EN 45000 angesucht; das Audit fand im März 1996 statt und die Prüfstelle für Brandschutztechnik wurde mit Bescheid des BMfwA für Prüfungen und Inspektionen akkreditiert. Die letztgültige Akkreditierung nach EN ISO/IEC 17020 und 17025 kann der Homepage entnommen werden.

Es werden jährlich ca. 4000 Überprüfungen durchgeführt, wobei 90 % hievon Brandmeldeanlagen, Sprinkleranlagen, Gaslöschanlagen und Brandrauchentlüftungsanlagen vor Ort sowie Typprüfungen von Brandmelderzentralen, Brandmeldesystemen, Gaslöschsystem und SRA-Systemen sind. Seit 1982 wurden ca. 7500 Brandmeldeanlagen, 1000 Sprinkleranlagen, 720 Gaslöschanlagen, 2000 RWA Anagen und 450 Typprüfungen durchgeführt, wobei diese Anlagen auch regelmäßigen Revisionen unterzogen werden.

In den letzten Jahren wird die Prüfstelle auch mit der Erstellung von Brandschutzkonzepten in Großobjekten sowie Bundesgebäuden beauftragt. Ebenso gehört die begleitende Brandschutztechnische Baukontrolle sowie das Erstellen von Brandschutzplänen zum Leistungsumfang der Prüfstelle.

Die Prüfer der Prüfstelle für Brandschutztechnik sind in diversen Fachausschüssen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, den einschlägigen Fachnormenausschüssen des Österr. Normungsinstitutes sowie als Vertreter Österreichs in diversen EN Ausschüssen vertreten, meist in leitender Position als Vorsitzende, sodass neueste Erkenntnisse und Entwicklungen umgehend in die Prüfverfahren und Prüfungen einfließen können.

Durch die Verbindung der Praxis der Prüfer als Feuerwehroffiziere mit dem theoretischen Wissen aus der Mitarbeit in den Normungsgremien ergibt sich eine europaweit einmalige Sondersituation von flexiblen, praxisorientierten Prüfern, die nicht nur Prüfverfahren “sklavisch” exekutieren, sondern den Sinn gewisser Vorschriften so genau kennen, dass flexible Lösungen im Sinne des Brandschutzes möglich sind.

Mit der Prüfstelle für Brandschutztechnik ist es dem Österreichischer Bundesfeuerwehrverband gelungen, eine europaweit einmalige Einrichtung einer “Feuerwehr-Prüfstelle” zu schaffen, um die uns viele Länder beneiden.

 

Mehr finden Sie unter: www.pruefstelle.at