Österreichischer Bundesfeuerwehrverband
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Letzte Aktualisierung am 30.08.2010



Österreichischer Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV)

Der ÖBFV ist mit seinem Sitz in Wien (Siebenbrunnengasse 21/3, A-1050 WIEN) eine Dachorganisation der Landesfeuerwehrverbände und der Städte mit Berufsfeuerwehren. Seine Hauptaufgabe liegt in der Koordinierung des gesamtösterreichischen Feuerwehrwesens in den Bereichen Organisation, Ausbildung, Technik usw. (Technische) Richtlinien für den Vorbeugenden Brandschutz (TRVB) werden auch gemeinsam mit den Österreichischen Brandverhütungsstellen erarbeitet. Neben einer weitgehenden Vereinheitlichung in den Bereichen Organisation, Ausbildung, Feuerwehrtechnik, Uniformen u.a.m. erreichte der Verband vom Bund - Dotierung der Beschaffung von Einsatzfahrzeugen und -geräten durch Katastrophenfondsgesetz - auch eine taugliche finanzielle Basis für den Ausbau des Katastrophenhilfsdienstes im gesamten Bundesgebiet.

Allgemeines über das österreichische Feuerwehrwesen

In Österreich sind überwiegend Freiwillige Feuerwehren daheim, in fast allen Städten und im kleinsten Dorf. Oder (nahezu ausschließlich freiwillige) Betriebsfeuerwehren, in deren Reihen die eigenen Bediensteten ihre Betriebsanlagen und damit auch ihren Arbeitsplatz schützen helfen.

Nur in den großen Landeshauptstädten Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg und Klagenfurt gibt es traditionsreiche, sehr gut ausgerüstete Berufsfeuerwehren.

Aufgaben der Feuerwehren
  • Abwehrender Brandschutz
  • Vorbeugender Brandschutz
  • (Technische) Hilfeleistung nach Unfällen bzw. bei sonstigen Notlagen für Mensch und Tier
  • Hilfeleistung in (sonstigen) Schadens- bzw. Katastrophenfällen (Naturereignisse, technische Störfälle, Umweltschäden u.v.a.m.)
  • Hilfeleistung bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen
  • (sonstige) Mitarbeit im Zivilschutz
Feuerwehrwesen = Landessache

Nach der Bundesverfassung fällt das Feuerwehrwesen in Österreich in die Zuständigkeit der Bundesländer, die gesetzlichen Grundlagen finden sich daher in Landesgesetzen und -verordnungen; Trägerin der örtlichen Feuerpolizei ist die Gemeinde.

Ausrüstung - weitgehend einheitlich

Feuerwehrfahrzeuge und -geräte werden aus öffentlichen Mitteln nur dann gefördert, wenn sie den Baurichtlinen (und Bauempfehlungen) des ÖBFV bzw. des jeweiligen Landes-Feuerwehrverbandes entsprechen. Dies zwingt sowohl Lieferfirmen als auch Feuerwehren selbst, bestimmte Ausführungsvorschriften einzuhalten und die gebotene Einheitlichkeit, Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit, aber auch Wirtschaftlichkeit zu beachten!

Katastrophenhilfsdienst

Zur Vorbereitung auf überörtliche Katastrophenfälle haben die österreichischen Feuerwehren den Feuerlösch- und Bergungsdienst (FuB-Dienst) aufgestellt. Dieser FuB-Dienst setzt sich personell und sachlich aus Einheiten von (schlagkräftigen) Feuerwehren zusammen und wird zu Großeinsätzen wie auch im Übungsfall zusammengezogen. Er besteht aus Zügen, Bereitschaften und Verbänden und ist vor allem zum Einsatz außerhalb des eigenen Verwaltungsbezirkes bestimmt: Als Grundsatz gilt, dass die örtliche Einsatzbereitschaft der hiezu eingeteilten Feuerwehren im wesentlichen aber gewahrt bleibt!

Der Nachwuchs ist gut

Die Feuerwehren haben in Österreich vom Bodensee bis zum Neusiedlersee einen sehr guten Ruf, sie sind bei der Bevölkerung angesehen und haben kaum Sorge um ihren "Nachwuchs". Diese erfolgreiche Entwicklung darf für die Verantwortlichen im Feuerwehrwesen aber kein Ruhekissen darstellen! Seit nahezu zwanzig Jahren wird daher Jugendarbeit geleistet, rund 16.000 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren sind in der österreichischen Feuerwehrjugend zusammengefasst: Mit diesen begeisterungsfähigen "jungen Menschen" stellen viele Feuerwehren nicht nur bereits seit Jahren ihren Nachwuchsbedarf sicher, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag für die Jugenderziehung.

Leistungsbewerbe

Tausende Gruppen von Feuerwehrmännern erwerben anlässlich der in ihren Bundesländern jährlich abgehaltenen Bewerbe das (bundeseinheitliche) Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze oder Silber. Diese Bewerbe finden großen Zulauf und werden auf Landes-, Bezirks- und Abschnittsebene durchgeführt; alle fünf Jahre finden Leistungsbewerbe auf Bundesebene statt.
An Einzelbewerben gibt es den Bewerb um das Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Gold, die Funk- und die Wasserwehrleistungsbewerbe. Übrigens, die Bestimmungen für die Internationalen Feuerwehr-Wettkämpfe gehen zu einem guten Teil auf die österreichischen Bewerbsbestimmungen zurück!

Notrufnummern in Österreich
112 - Euronotruf

122 - Feuerwehr

133 - Polizei

144 - Rettung
Terminkalender des ÖBFV
07.09.2010 - 6. Tagung des SG 5.7 - Schulleiter
10.09.2010 - 140 Jahre Landesfeuerwehrverband Steiermark
16.09.2010 - 82. Tagung der IJLK
16.09.2010 - 4. Sitzung des SG 3.5
20.09.2010 - 30. Ausbilderseminar des ÖBFV
 
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Die österreichische FEUERWEHR

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